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Queerer Rugbyclub Zehn Jahre für mehr LGBTIQ+-Sichtbarkeit

Von ms - 15.12.2025 - 13:00 Uhr
Queerer Rugbyclub
Foto: iStock / han3617
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Rugby ist bis heute ein Sport für „echte Männer“ – dass es auch anders fernab von Klischees geht, beweist ein LGBTIQ+-Rugbyclub in Sussex, der jetzt sein zehnjähriges Jubiläum feiert. 

Menschen zusammenbringen

Der Brighton and Hove Sea Serpents RFC hat sein zehnjähriges Bestehen mit einem besonderen Event gefeiert: einem „Abschluss-Spiel“ für neue Mitglieder. Der Club wurde 2015 gegründet, um schwulen, bisexuellen und trans* Männern die Möglichkeit zu bieten, Rugby in einer inklusiven und nicht wertenden Umgebung zu spielen. Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Ricky Braiden, betonte im Gespräch mit BBC Radio, dass das Jubiläum und das Abschluss-Spiel nur durch die Unterstützung von „so vielen Mitgliedern“ nach zehn Jahren erfolgreicher Vereinsarbeit möglich gewesen sei: „Wir bringen Menschen aus der Gemeinschaft zusammen, die vielleicht früher nicht viel mit Sport zu tun hatten, und bieten ihnen eine schöne, beruhigende Umgebung.“

Elphaba und Glenda sind Kapitäne 

Das Abschluss-Spiel fand auf dem Hove Recreation Ground statt und wird jedes Jahr als „großes Ereignis“ im Kalender des Clubs gefeiert. Bei dem Spiel besiegten die Pink Pythons die Emerald Pythons mit 22:17. Zu den neuen Mitgliedern, die an dem Spiel teilnahmen, gehörte auch TJ, der es genoss, Teil des Clubs zu sein. „Ich war nie wirklich ein sportlicher Typ, als ich aufwuchs, und als jemand, der viel mit Angst zu kämpfen hat, war es so schön, in eine Gruppe einzutauchen, die so unterstützend ist“, sagte TJ gegenüber der BBC. 

Sam, ein weiteres neues Mitglied, erklärte, dass die Teamnamen dazu geführt hätten, dass die Kapitäne als „Elphaba und Glenda“ aus dem Musical „Wicked“ bekannt wurden. Der Club kündigte an, dass das nächste Try Rugby-Programm im Januar starten wird. Interessierte können sich bereits jetzt bei dem Club melden. Das zehnjährige Jubiläum des Brighton and Hove Sea Serpents RFC unterstreicht den Erfolg des Vereins, der sich für Inklusion und die Förderung von LGBTIQ+-Menschen im Rugby-Sport stark macht.

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