Das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland, Katholisch.de, berichtet in einem Artikel davon, dass Polycarp Pengo, Kardinal in Tansania, die Regierung auffordert, keine Hilfeleistungen von westlichen Staaten anzunehmen, wenn diese mit der Bedingung verknüpft seien, Akzeptanz von Homosexualität zu fördern. Der Kardinal geht sogar so weit, dass es besser sei „an Hunger zu sterben, als Hilfe zu erhalten und zu Dingen gezwungen zu werden, die dem Wunsch Gottes widersprechen“.
Wie SCHWULISSIMO berichtete, kündigte Dänemark an, Entwicklungshilfe nur noch für Organisationen zu leisten, die sich für das Recht der sexuellen Selbstbestimmung einsetzen. Die Stellungnahme der katholischen Kirche fällt zu dem Fall Pengo eher nüchtern aus, in dem man sich auf den Katechismus der Katholischen Kirche beruft, Homosexuellen mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen, dennoch seien sie „zur Keuschheit gerufen“.
Loading audio player...
Deine Community. Dein Magazin. Print oder digital.
Queeres Leben, starke Geschichten und Themen, die dich bewegen: Entdecke SCHWULISSIMO als Print- oder Digital-Abo. Das Digital-Abo gibt es ab 4,90 € pro Monat – monatlich kündbar. Finde jetzt dein passendes Abo im SCHWULISSIMO-Shop.