Direkt zum Inhalt
© Pashalgnatov
ANZEIGE

Henri Huygen tritt zurück Homophobie-Vorwürfen

js - 30.08.2018 - 07:00 Uhr
Loading audio player...

Henri Huygen, Schöffe für Umwelt und Chancengleichheit, tritt von seinem Amt zurück. Ihm war vorgeworfen worden, den Ersten Schöffen von Ans, Thomas Cialone, aufgrund seiner Homosexualität angegriffen zu haben.

Huygen soll während einer Feier mehrmals gesagt haben, dass „Beziehungen zwischen Männern gegen die Natur seien“. „Grenzecho.net“ berichtet, dass er außerdem demonstrativ aufreizend getanzt habe, während er gesagt haben soll: „Das sei normal bei der MR.“ Damit spielte er auf die sexuelle Orientierung des Ersten Schöffen an. Thomas Cialone hatte angekündigt, eine Beschwerde einreichen zu wollen. „Ich bin der Meinung, dass solche Worte aus dem Mund einer politischen Persönlichkeit, die dazu noch zuständig ist für Chancengleichheit, einfach skandalös sind. Das ist ein Angriff auf Homosexuelle auf der ganzen Welt und einige von ihnen leiden unter solchen öffentlichen Äußerungen“, sagte Thomas Cialone gegenüber der Nachrichtenagentur Belga.

Er werde den Fall außerdem an das Zentrum für Chancengleichheit Unia herantragen.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Queere Verbände erhöhen Druck

Forderungen nach CSD-Amokfahrt

Nach dem tödlichen Anschlag auf den Berliner CSD verlangen queere Verbände umfassende politische Maßnahmen gegen Hasskriminalität und Diskriminierung.
Streit ums Grundgesetz

Union weist Vorstoß zurück

Der Vorstoß der SPD zur Ergänzung des Diskriminierungsverbots im Grundgesetz stößt nach dem Berliner CSD-Anschlag auf scharfe Kritik aus der Union.
Polen blockiert Homo-Ehe

Streit mit der EU wächst massiv

Polnische Gerichte streiten erneut über die Anerkennung gleichgeschlechtlicher EU-Ehen, während auch die Slowakei in einen Konflikt mit der EU gerät.
Weltmeister im Fokus

Spekulationen um Ibiza-Küsse

Neue Ibiza-Fotos von Ferran Torres und Marcos Llorente lösen Spekulationen aus – die beiden spanischen WM-Weltmeister flirten und küssen sich dabei.
Nackte setzen Zeichen

Regenbogen-Kunst für Vielfalt

Hunderte Menschen bildeten auf Gran Canaria nackt eine Progress-Pride-Flagge – als Kunstwerk für Vielfalt und Zeichen der Solidarität mit Berlin.
Boy George sorgt für Kritik

Umstrittener neuer Song

Boy George veröffentlichte ein pro-israelisches Lied über den Hamas-Angriff und löst damit jetzt heftige Kritik aus.
Mehr Hass im Stadion

Homophobie nimmt zu

Eine neue Statistik zeigt: Bei fast 15 Prozent der britischen Premier-League-Fußballspiele wurden in der Saison 2025/26 homophobe Vorfälle gemeldet.
CSD Nürnberg findet statt

Sicherheitskonzept erneut überprüft

Trotz der Amokfahrt in Berlin findet der CSD Nürnberg 2026 wie geplant statt – das Sicherheitskonzept wurde jetzt überprüft und nachgeschärft.
Umfragehoch für Buttigieg

Der Weg ins Weiße Haus?

Neue Umfragen sehen den schwulen Politiker Pete Buttigieg bei den möglichen demokratischen Präsidentschaftskandidaten für 2028 vorn.