Heiße Kerle am Broadway Über 200 Tänzer auf der Bühne für den guten Zweck
Mit einer Rekordsumme von 2.534.428 US-Dollar hat die Benefizveranstaltung „Broadway Bares: License to Strip“ Geld für Broadway Cares/Equity Fights AIDS gesammelt. Zwei ausverkaufte Vorstellungen entführten das Publikum im Hammerstein Ballroom mit einer von Spionagegeschichten inspirierten Inszenierung in eine Welt voller geheimer Missionen, streng gehüteter Geheimnisse, Freiheit und Liebe.
Das Wichtigste im Überblick
- „Broadway Bares: License to Strip“ sammelt 2.534.428 US-Dollar für Broadway Cares/Equity Fights AIDS.
- Allein der Online-Stripathon bringt mit 1.251.972 US-Dollar einen neuen Höchstwert.
- Mehr als 200 Tänzerinnen und Tänzer standen bei zwei ausverkauften Vorstellungen auf der Bühne.
Rekordspenden für den guten Zweck
Ein wesentlicher Bestandteil des Spendenerfolgs war erneut der sogenannte Stripathon, die Online-Spendenkampagne der Mitwirkenden. Sie brachte mit 1.251.972 US-Dollar so viel Geld ein wie nie zuvor. An der Produktion wirkten mehr als 200 Tänzerinnen und Tänzer mit. Während der Veranstaltung nahm der Tony-prämierte Choreograf, Schöpfer und Executive Producer von „Broadway Bares“, Jerry Mitchell, einen Scheck über 200.000 US-Dollar vom Hauptsponsor MAC Viva Glam entgegen. Überreicht wurde die Spende von Kyle Anderson, Senior National Artist für Nordamerika bei MAC Cosmetics. Begleitet wurde er von Sandy Joseph und César Silva, die stellvertretend für die 85 Maskenbildnerinnen und Maskenbildner der Produktion anwesend waren.
Nach Angaben der Organisatoren hat MAC als Hauptsponsor von „Broadway Bares“ im Laufe der Jahre insgesamt 5,4 Millionen US-Dollar an Broadway Cares gespendet. Auch beim Stripathon wurden neue Bestmarken erreicht. Tänzer Mark Mackillop führte das Spendenranking erneut an und sammelte 227.371 US-Dollar. Auf den weiteren Plätzen folgten Ricky Schroeder (BOOP! The Musical) mit 29.517 US-Dollar, Steve Bratton mit 28.767 US-Dollar, Jason Viarengo mit 27.557 US-Dollar sowie Katie Thrasher mit 24.343 US-Dollar.
Über 400 Spender online
Insgesamt beteiligten sich 443 Personen an der Online-Spendenaktion und trugen damit zum bislang erfolgreichsten Stripathon bei. Die Besetzung von „License to Strip“ umfasste 230 Tänzerinnen und Tänzer, die in der laufenden Saison 18 Broadway- und Off-Broadway-Produktionen repräsentierten. Dazu gehörten 11 to Midnight, The 25th Annual Putnam County Spelling Bee, Aladdin, The Book of Mormon, Buena Vista Social Club, CATS: The Jellicle Ball, Death Becomes Her, The Great Gatsby, Hadestown, Harry Potter and the Cursed Child, Just in Time, The Lion King, Masquerade, MJ, Moulin Rouge! The Musical, The Outsiders, Ragtime und Wicked.
Das Buch der diesjährigen Produktion stammt von Hunter Bell, Steven Cutts und Troy Britton Johnson. Die Eröffnungsnummer „Top Secret“ wurde von Amanda Green und Lynne Shankel geschrieben. Für die organisatorische Umsetzung zeichnete Produktionsleiter Johnny Milani verantwortlich. Gemeinsam mit Sarah Helgesen, Sammy Landau und Kassi Wilson leitete er ein Team von 65 Bühnenmanagerinnen und Bühnenmanagern sowie mehr als 600 freiwilligen Helferinnen und Helfern, die hinter den Kulissen an der Umsetzung der Benefizshow beteiligt waren.
Geld für HIV-Versorgung
Die Erlöse kommen der Organisation Broadway Cares/Equity Fights AIDS zugute. Sie finanziert unter anderem medizinische Versorgung, Lebensmittelprogramme, Wohn- und Soforthilfen sowie weitere Unterstützungsangebote für Menschen mit HIV/AIDS und andere Menschen in existenziellen Notlagen – insbesondere aus der Theater- und Unterhaltungsbranche. Der Geschäftsführer von Broadway Cares, Danny Whitman, fasste den Zweck der Spenden so zusammen: „Hinter jedem Laufstegschritt, jeder Drehung und jedem Glitzern steckt etwas zutiefst Reales. Es geht um Mahlzeiten auf dem Tisch, Medikamente, Gesundheitsversorgung, Stabilität und Hoffnung. Diese eine elektrisierende Nacht ermöglicht lebensrettende Hilfe für Menschen in unserer Gemeinschaft und im ganzen Land – und erinnert uns daran, dass Freude eine Kraft für nachhaltige Veränderung sein kann.“