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Festnahme in Thailand Beliebten Hardcore-Darsteller drohen mehrere Jahre Haft

Von ms - 23.06.2026 - 15:30 Uhr
Adult-Creator in Thailand festgenommen
Foto: FASH Medien Archiv KI
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Die thailändischen Behörden haben einen südkoreanischen Content-Creator von zumeist schwulen Erwachsenen-Inhalten festgenommen. Der 30-Jährige, der als „Louis Kim“ identifiziert wird, soll in sozialen Netzwerken Videos mit expliziten sexuellen Inhalten veröffentlicht haben.

Das Wichtigste im Überblick

  • Ein südkoreanischer Erwachsenen-Content-Ersteller wurde in Pattaya festgenommen.
  • Ihm wird die Veröffentlichung expliziter Inhalte in sozialen Medien vorgeworfen.
  • Bei einer Razzia sollen Methamphetamin, Ketamin und Ecstasy gefunden worden sein.
  • Gegen den Mann wurden mehrere Anklagen erhoben.
  • Im Falle einer Verurteilung drohen ihm langjährige Haftstrafen und hohe Geldbußen.

Mehrere Online-Straftaten 

Nach Angaben der Zeitung Pattaya Mail räumte er die Taten gegenüber den Ermittlern ein. Die Festnahme erfolgte in Pattaya im Rahmen eines umfassenderen Vorgehens gegen grenzüberschreitende Kriminalität und Online-Straftaten. Zuvor hatten die Behörden einen Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Bei der Razzia sollen die Beamten größere Mengen illegaler Drogen sichergestellt haben, darunter Methamphetamin, Ketamin und Ecstasy.

Von Khaosod Online veröffentlichte Bilder zeigen den stark tätowierten Mann während eines Polizeiverhörs. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 30-Jährigen vor, obszöne Inhalte in ein öffentlich zugängliches Computersystem eingestellt zu haben. Dafür wurde er nach dem thailändischen Computerkriminalitätsgesetz angeklagt. Zusätzlich muss er sich nach dem Strafgesetzbuch wegen der Verbreitung dieser Inhalte verantworten. Darüber hinaus wurden Anklagen nach den Betäubungsmittelgesetzen erhoben. Die Ermittler werfen ihm den Besitz von Drogen sowie eine Verkaufsabsicht vor.

Mehrjährige Haftstrafen möglich 

Nach Angaben des Thai Examiner hatte der Mann bereits im Mai in Thailand für Kontroversen gesorgt. Demnach soll er sexuelle Handlungen live über soziale Medien übertragen haben. Die Einwanderungsbehörden wollen die Ermittlungen nun ausweiten. Dabei soll unter anderem geklärt werden, woher die sichergestellten Drogen stammen und ob der Beschuldigte Teil eines größeren kriminellen Netzwerks ist.

Bei einer Verurteilung drohen nach dem Computerkriminalitätsgesetz bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von umgerechnet rund 2.700 Euro. Für die Verbreitung expliziter sexueller Inhalte können zudem drei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von bis zu 1.600 Euro dazukommen. Die schwersten Konsequenzen drohen im Zusammenhang mit den Drogendelikten. Hier sehen die Gesetze Strafen von bis zu 20 Jahren Haft sowie Geldbußen von bis zu rund 54.000 Euro vor. Paragraf 287 des thailändischen Strafgesetzbuches verbietet die Herstellung, Verbreitung oder den Besitz obszöner Materialien zu Handelszwecken. Das Gesetz wird allerdings häufig nicht konsequent angewendet.

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