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Erfolge bei Olympia

Erfolge bei Olympia Fünf Medaillen bisher für homosexuelle und queere Sportler

ms - 13.02.2026 - 15:15 Uhr
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Das Team LGBTIQ+ hat bei den Winter-Olympischen Spielen 2026 in Mailand in der ersten Woche einen starken Start hingelegt und belegt derzeit den 6. Platz im Medaillenspiegel. Die Athleten haben bisher insgesamt fünf Medaillen gewonnen, was sie in der traditionellen Rangliste, die nach der Anzahl der Gold-, Silber- und Bronzemedaillen sortiert, auf den 6. Platz bringt. Bisher ergatterten Sportler und Sportlerinnen aus der Community vier Gold- und eine Bronzemedaille. 

Athleten aus 13 Ländern 

Team LGBTIQ+ setzt sich aus allen öffentlich geouteten homosexuellen und queeren Athleten und Athletinnen aller Länder zusammen, die an den Olympischen Spielen teilnehmen. Die Teammitglieder stammen aus 13 verschiedenen Ländern, wobei etwa die Hälfte der Teilnehmer im Frauen-Eishockey antritt. Mit inzwischen 47 Athleten ist Team LGBTIQ+ auf Platz 19 der größten Delegationen bei diesen Olympischen Winterspielen. Die USA stellen mit 233 Sportlern das größte Team, gefolgt von Kanada mit 210.

Eistanz und Ski-Alpin

Im Detail kann sich die Community dabei über folgende Medaillengewinner freuen: Der Franzose Guillaume Cizeron verteidigte seine Goldmedaille im Eistanz von den Winter-Olympischen Spielen vor vier Jahren. Mit seiner neuen Partnerin Laurence Fournier Beaudry setzte er sich gegen das US-amerikanische Duo Madison Chock und Evan Bates durch. Die US-Amerikanerin Breezy Johnson sicherte sich im Ski-Alpin die erste Medaille für eine geoutete LGBTIQ+-Athletin bei den diesjährigen Winterspielen und gewann das Frauen-Abfahrtsskirennen. Dies ist ihre erste Olympiamedaille nach zwei Goldmedaillen bei den Weltmeisterschaften.

Freestyle und Eiskunstlauf 

Amber Glenn trug mit ihrer Leistung im Eiskunstlauf-Teamwettbewerb zum Goldmedaillenerfolg der USA bei. Es war ihr erstes Mal bei den Winter-Olympischen Spielen und ihre erste Medaille. Die Schweizerin Mathilde Gremaud gewann das Frauen-Slopestyle-Freeski-Rennen und verteidigte damit ihre Goldmedaille von den Winterspielen vor vier Jahren. Sie setzte sich dabei gegen Eileen Gu durch. Die bisher einzige Bronzemedaille für das Team LGBTIQ+ gewann Paul Poirier aus Kanada im Eiskunstlauf: Poirier und seine Eistanzpartnerin Piper Gilles kamen im Eistanz auf den dritten Platz. Für das Duo war es zugleich der dritte Versuch bei den Olympischen Spielen, nachdem sie in den beiden vorherigen Spielen den achten und siebten Platz belegten.

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