Direkt zum Inhalt
Harry Hains ist verstorben
Rubrik

Er trotzte jeder Definition Harry Hains ist verstorben

co - 13.01.2020 - 11:49 Uhr

Der genderfluide Schauspieler Harry Hains starb ab 7. Januar im Alter von 27 Jahren. Das teilte seine Mutter Jane Badler über Instagram mit: „Leider kämpfte er mit psychischen Erkrankungen und Abhängigkeiten. [Er war] ein heller Funke, der viel zu kurz leuchtete … Ich werde dich jeden Tag meines Lebens vermissen, Harry.“

Unter anderem war Hains 2015 in einer Episode von „American Horror Story“ und 2019 in einer Episode von „The OA“ zu sehen. Als Model war er bei der Chadwick Modelling Agency unter Vertrag. Unter dem Künstlernamen Antiboy arbeitete er außerdem als Musiker.

In einem Interview mit dem LGBTI*-Magazin Attitude beschrieb Hains seine Persona Antiboy als genderfluiden Androiden aus der Zukunft, in der die Menschheit jedes Schubladendenken in Bezug auf die menschliche Identität abgeschafft habe – seine Idealvorstellung. Dem Magazin Boys by Girls erklärte er: Wir sollten sein, was wir wollen. Labels verwirrten dabei nur und daher vermeide er sie.

Auch Interessant

Geschlechtertrennung im Sport

Diskriminierung für die „Fairness“?

Die Wahrung der Chancengleichheit ist im Sport eine der größten Herausforderungen – vor allem bei der Integration von Trans-Personen im Frauensport.
Bevorzugte Behandlung

LGBTI*-Flüchtlinge priorisiert

Die norwegische Regierung will in Zukunft LGBTI*-Flüchtlinge bevorzugen, denn „leider ist man in vielen Ländern nicht frei, zu lieben wen man will“.
Verfassungsänderung

Niederländer wollen LGBTI*-Schutz

Das niederländische Abgeordnetenhauses stimmte mit großer Mehrheit dafür, den Schutz von LGBTI* explizit in der Verfassung zu verankern.
queerpolitische Erfolge

SPD, Grüne und FDP in Bayern

Verbesserung der Beratungsinfrastruktur, historische Aufarbeitung und Bericht zu trans*-Gesundheit werden vom Bayerischen Landtag angenommen.
LGBTI*-Anerkennung

Kuba registriert Kind zweier Frauen

Das totalitäre Kuba ist Homosexuellen gegenüber erstaunlich offen. So erkannte man hier kürzlich erstmals zwei Frauen als Mütter eines Kindes an.
Fortschritt in Thailand

Regierung für Partnerschaftsgesetz

Die thailändische Regierung beschloss ein Partnerschaftsgesetz für gleichgeschlechtliche Paare, das ihnen nahezu gleichwertige Rechte zusprechen soll.
Gerichtsurteil in UK

Diskriminierung nur bedingt erlaubt

Adoptionsagenturen in Großbritannien dürfen gleichgeschlechtliche Paare nicht diskriminieren – wohl aber Eltern mit abweichender Religion.
queerAltern in der Schweiz

Zürich plant LGBTI*-Alterswohnungen

Zusammen mit dem Verein queerAltern und den städtischen Pflegezentren stellte Zürich ein Projekt auf, um Wohnraum für ältere LGBTI* zu schaffen.