Der bewegte Mann 2 Schweiger kehrt zurück, neue Geschichte für Axel
Eine der bekanntesten Rollen von Til Schweiger (62) kehrt zurück: Der Schauspieler soll erneut als Axel in „Der bewegte Mann“ zu sehen sein. Das geht aus einer Fördermeldung der Film- und Medienstiftung NRW hervor. Die Fortsetzung mit dem Titel „Der bewegte Mann – Reloaded“ entsteht demnach bei den Kölner Produktionsunternehmen Gesellschaft für Feine Filme und Peak Point Pictures.
Das Wichtigste im Überblick
- Til Schweiger übernimmt erneut die Rolle des Axel in der Fortsetzung von „Der bewegte Mann“.
- Der neue Film trägt den Titel „Der bewegte Mann – Reloaded“ und wird in Köln produziert.
- Die Handlung setzt rund drei Jahrzehnte nach dem ersten Teil an und dreht sich um Familie, Beziehungen und Identität.
- Neben Schweiger werden unter anderem Jan Josef Liefers, Marie Bäumer und Rufus Beck als Teil der Besetzung genannt.
- Die Film- und Medienstiftung NRW unterstützt das Projekt mit 900.000 Euro.
Schweiger erneut als „bewegter Mann“
Für Peak Point Pictures ist das Projekt eine der ersten größeren Produktionen des Unternehmens. Die Firma wurde erst vor Kurzem als Gemeinschaftsprojekt von MMC Studios und Zeitsprung Pictures gegründet. Die neue Geschichte setzt etwa 30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films ein. Axel, der lange keinen Kontakt zu seinem früheren Umfeld hatte, taucht überraschend bei der Hochzeit seines schwulen Sohnes auf. Damit bringt er das sorgfältig aufgebaute Familienleben seiner ehemaligen Partnerin Doro und des Ersatzvaters Norbert aus dem Gleichgewicht.
Die Fortsetzung soll die Figuren mit neuen Lebensfragen konfrontieren: Zwischen persönlichen Krisen, möglichen Nachwuchsplänen und der Suche nach einer Antwort darauf, was Familie eigentlich bedeutet, wird die Geschichte der Charaktere weitergeführt. Neben Til Schweiger nennt die Fördermeldung auch Jan Josef Liefers, Marie Bäumer und Rufus Beck als Mitglieder des Casts. Die Regie übernimmt Hermine Huntgeburth. Das Drehbuch schreiben Judy Horney und Martin Gypkens auf Grundlage der Comics von Ralf König. Die Film- und Medienstiftung NRW beteiligt sich mit einer Förderung in Höhe von 900.000 Euro an dem Projekt.
Kinofilm der 1990er Jahre
Der erste Teil von „Der bewegte Mann“ kam 1994 in die Kinos und basierte ebenfalls auf den Comics von Ralf König. Im Mittelpunkt stand Axel, ein Frauenheld, dessen Leben nach einem Seitensprung aus den Fugen gerät. Seine Freundin Doro erwischte ihn und setzte ihn vor die Tür. Auf der Suche nach einer Unterkunft kam Axel bei seinem schwulen Freund Walter und dessen Mitbewohner Norbert unter. Als Doro zwischenzeitlich vermutet, Axel könnte homosexuell sein, nutzt dieser die Situation aus, um wieder Zugang zu ihrem Leben zu bekommen. Daraus entwickelt sich eine turbulente Geschichte über Beziehungen, Eifersucht und sexuelle Identität. Die von Sönke Wortmann inszenierte Komödie wurde mit mehr als sechs Millionen Kinobesuchern zu einem der erfolgreichsten deutschen Filme der 1990er Jahre. Für Til Schweiger bedeutete der Film den endgültigen Durchbruch bei einem breiten Publikum.