Direkt zum Inhalt
Fortsetzung von Der bewegte Mann
ANZEIGE

Der bewegte Mann 2 Schweiger kehrt zurück, neue Geschichte für Axel

ms - 22.07.2026 - 13:30 Uhr
Loading audio player...

Eine der bekanntesten Rollen von Til Schweiger (62) kehrt zurück: Der Schauspieler soll erneut als Axel in „Der bewegte Mann“ zu sehen sein. Das geht aus einer Fördermeldung der Film- und Medienstiftung NRW hervor. Die Fortsetzung mit dem Titel „Der bewegte Mann – Reloaded“ entsteht demnach bei den Kölner Produktionsunternehmen Gesellschaft für Feine Filme und Peak Point Pictures.

Das Wichtigste im Überblick

  • Til Schweiger übernimmt erneut die Rolle des Axel in der Fortsetzung von „Der bewegte Mann“.
  • Der neue Film trägt den Titel „Der bewegte Mann – Reloaded“ und wird in Köln produziert.
  • Die Handlung setzt rund drei Jahrzehnte nach dem ersten Teil an und dreht sich um Familie, Beziehungen und Identität.
  • Neben Schweiger werden unter anderem Jan Josef Liefers, Marie Bäumer und Rufus Beck als Teil der Besetzung genannt.
  • Die Film- und Medienstiftung NRW unterstützt das Projekt mit 900.000 Euro.

Schweiger erneut als „bewegter Mann“

Für Peak Point Pictures ist das Projekt eine der ersten größeren Produktionen des Unternehmens. Die Firma wurde erst vor Kurzem als Gemeinschaftsprojekt von MMC Studios und Zeitsprung Pictures gegründet. Die neue Geschichte setzt etwa 30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films ein. Axel, der lange keinen Kontakt zu seinem früheren Umfeld hatte, taucht überraschend bei der Hochzeit seines schwulen Sohnes auf. Damit bringt er das sorgfältig aufgebaute Familienleben seiner ehemaligen Partnerin Doro und des Ersatzvaters Norbert aus dem Gleichgewicht.

Die Fortsetzung soll die Figuren mit neuen Lebensfragen konfrontieren: Zwischen persönlichen Krisen, möglichen Nachwuchsplänen und der Suche nach einer Antwort darauf, was Familie eigentlich bedeutet, wird die Geschichte der Charaktere weitergeführt. Neben Til Schweiger nennt die Fördermeldung auch Jan Josef Liefers, Marie Bäumer und Rufus Beck als Mitglieder des Casts. Die Regie übernimmt Hermine Huntgeburth. Das Drehbuch schreiben Judy Horney und Martin Gypkens auf Grundlage der Comics von Ralf König. Die Film- und Medienstiftung NRW beteiligt sich mit einer Förderung in Höhe von 900.000 Euro an dem Projekt.

Kinofilm der 1990er Jahre

Der erste Teil von „Der bewegte Mann“ kam 1994 in die Kinos und basierte ebenfalls auf den Comics von Ralf König. Im Mittelpunkt stand Axel, ein Frauenheld, dessen Leben nach einem Seitensprung aus den Fugen gerät. Seine Freundin Doro erwischte ihn und setzte ihn vor die Tür. Auf der Suche nach einer Unterkunft kam Axel bei seinem schwulen Freund Walter und dessen Mitbewohner Norbert unter. Als Doro zwischenzeitlich vermutet, Axel könnte homosexuell sein, nutzt dieser die Situation aus, um wieder Zugang zu ihrem Leben zu bekommen. Daraus entwickelt sich eine turbulente Geschichte über Beziehungen, Eifersucht und sexuelle Identität. Die von Sönke Wortmann inszenierte Komödie wurde mit mehr als sechs Millionen Kinobesuchern zu einem der erfolgreichsten deutschen Filme der 1990er Jahre. Für Til Schweiger bedeutete der Film den endgültigen Durchbruch bei einem breiten Publikum.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Streit um Nacktbadestrand

Aufregung in Seattle Community

Ein Gericht hat die Schließung eines bekannten Schwulenstrands in Seattle verhindert, verlangt aber nun Maßnahmen gegen sexuelle Belästigungen.
Matt Louis zeigt Stärke

Schwuler Popstar aus Puerto Rico

Matt Louis verbindet schwule Selbstbestimmung, afro-karibische Identität und provokanten Latin-Pop zu einer neuen Künstlerrolle.
Caleb Williams setzt Zeichen

US-Quarterback auf Erfolgskurs

Caleb Williams wird Madden-Coverstar und bleibt trotz homophober Angriffe seinem eigenen Weg treu – inklusive lackierter Fingernägel.
Debatte um Homosexualität

Pastor fordert Verbot in den USA

Ein sehr einflussreicher US-Pastor und christlicher Berater fordert strenge Verbote von Homosexualität und sorgt damit für viel Empörung in den USA.
Commonwealth Games 2026

Statement gegen Ausgrenzung

Eine LGBTIQ+-Ausstellung bei den Commonwealth Games in Glasgow prangert Anti-Schwulen-Gesetze an und sorgt für politische Debatten.
HIV-Hilfe vor dem Aus

CDC-Millionenförderung gefährdet

Ein möglicher Stopp von CDC-Fördermitteln könnte die HIV-Prävention in den USA massiv gefährden und fast 100 Organisationen treffen.
Meta sperrt queere Lokale

Streit um Konten in Australien

Meta hat die Social-Media-Konten mehrerer queerer Lokale in Australien gesperrt. Eine konkrete Begründung für diesen Schritt gibt es bis heute nicht.
Mord an Widdecombe erschüttert

Hammerangriff im Detail vor Gericht

Im Fall der getöteten Ann Widdecombe werden neue Details bekannt, die LGBTIQ+-feindliche britische Politikerin wurde mit einem Hammer erschlagen.
HIV-Krise verschärft sich

Weniger Hilfe für Kinder

Eine neue Studie warnt vor Folgen des US-Hilfsrückzugs: Weltweit erhalten weniger Kinder und Jugendliche lebenswichtige HIV-Behandlungen.