Direkt zum Inhalt

Demonstrationen in 50 Städten Einsatz für mehr Akzeptanz und gegen rechtsextremen Hass

Von ms - 17.02.2025 - 09:30 Uhr
Demonstrationen in 50 Städten
Foto: IMAGO / Martin Müller
ANZEIGE
Loading audio player...

In rund 50 Städten kam es am vergangenen Wochenende im Vorfeld der Bundestagswahl zu Demonstrationen und Pride-Veranstaltungen. Mit der bundesweiten Kampagne „Wähl Liebe“ sollte für Vielfalt und Akzeptanz geworben werden. 

Tausende Menschen auf der Straße

In den großen Städten kamen jeweils mehrere tausend Menschen zusammen, in Berlin waren es nach Angaben der Polizei etwa 6.000 Personen, in Köln kamen rund 10.000 Demonstranten zusammen, in Frankfurt am Main rund 15.000 Menschen aus der LGBTIQ+-Community, in Hamburg waren rund 3.800 Personen vor Ort. Zu weiteren Demonstrationen kam es unter anderem auch in Dresden, Schwerin, Potsdam, Magdeburg, Erfurt, München, Nürnberg, Würzburg und Regensburg.  

Mahnung vor Populismus 

Neben dem Einsatz für Akzeptanz sprachen sich die Demo-Teilnehmer auf Transparenten und Plakaten auch immer wieder dafür aus, nicht mit der AfD zusammen zu arbeiten. In Frankfurt betonte der evangelische Stadtdekan Holger Kamlah, es sei an der Zeit, die „Demokratie gegen alle populistischen Versuchungen zu verteidigen.“ 

Weitere Forderungen an die Politik waren die finanziellen Absicherungen von queeren Projekten in den kommenden Jahren sowie ein verstärkter Einsatz gegen Hasskriminalität. Auf einigen Bannern war zu lesen: "Küsschen für alle, aber nicht für die AfD","Remigriert euch ins Knie", "Nie wieder ist jetzt" oder auch "Wir sind queer wir bleiben hier".

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

Berliner MorgenpostNach Razzia gegen queeres Gesundheitsprojekt: Demo in Berlin angekündigtSWRGrüner Sozialminister BW sorgt sich um Minderheiten: Hildenbrand will "Anwalt" der queeren Community seinFalterBlauland: Zum Jubiläum ein Regenbogen-Hirschgeweihntv"Man hat sich geschminkt": Thomas Anders vergleicht sich mit Bill KaulitzAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Angriff auf queeres Zentrum

LGBTIQ+-Banner in Cottbus zerstört

Erneut sind Regenbogenbanner an einem queeren Kulturzentrum in Cottbus beschädigt worden. Die Betreiber sprechen von Einschüchterung.
Haftstrafen nach Angriff

Homophobe Attacken mit Folgen

Nach einem brutalen homophoben Überfall auf einen schwulen 31-Jährigen Syrer in Mainz müssen zwei Landsleute für mehrere Jahre ins Gefängnis.
Heated Rivalry Look-a-Like

Doppelgänger auf Liebesurlaub

Erst gewannen sie als „Heated Rivalry“-Doppelgänger einen Wettbewerb, jetzt genießen Felix Eller und Aram Matagi romantische Tage in Kanada.
Wege aus der Sexspirale

Chemsex-Therapie zeigt Erfolge

Eine britische neue Studie zeigt ermutigende Ergebnisse: Gruppentherapie kann Männern helfen, Chemsex und zwanghaftes Sexualverhalten zu verändern.
Der Lügenbaron im Oval Office

Santos als Trumps Pressesprecher?

Nach dem Blitzabgang von Trumps Sprecherin bewirbt sich der wegen Betrugs verurteilte Ex-Abgeordnete George Santos öffentlich um den Job.
Hildenbrand will Mut machen

Schwuler Minister über Coming-Out

Baden-Württembergs Sozialminister Oliver Hildenbrand spricht über seine Jugend als schwuler Mann, Familienvielfalt und den Schutz von LGBTIQ+-Menschen
Growlr verliert Nutzer

Bears wechseln zur Konkurrenz

Nach dem Ende der Livestreams bei Growlr berichten Konkurrenten von abwandernden Nutzern. Die neuen Eigentümer versprechen indes einen Neustart.
Türkei hält Aktivisten fest

Menschenrechtler schlagen Alarm

Mehr als einen Monat nach landesweiten Razzien sitzen in der Türkei weiterhin LGBTIQ+-Aktivisten ohne Anklage in Untersuchungshaft.
Debatte um Grindr-Spende

13.500 Dollar für Republikanerin?

Grindr-Chef George Arison unterstützt offenbar eine republikanische Senatorin finanziell und sorgt damit für neue Debatten in der Community.