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Attacke von Hunter Biden Vorwürfe gegen heimlich schwule Republikaner

Von ms - 21.07.2026 - 14:30 Uhr
Scharfe Attacke von Hunter Biden
Foto: IMAGO / ABACAPRESS
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Mit scharfen Worten hat Hunter Biden (56) führende Republikaner in den USA angegriffen und ihnen Heuchelei vorgeworfen. In der aktuellen Folge des Podcasts „I've Had It“ behauptete der Sohn des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden, in Washington gebe es zahlreiche nicht geoutete homosexuelle Republikaner, deren unterdrückte sexuelle Orientierung zu Hass und Aggression gegenüber anderen führe.

Das Wichtigste im Überblick

  • Hunter Biden erhebt schwere Vorwürfe gegen nicht geoutete homosexuelle Republikaner in Washington.
  • Er spricht von einer „schwulen Mafia im Verborgenen“ und macht innere Konflikte für Hass und Hetze verantwortlich.
  • Die Aussagen fielen in einem politischen Podcast und sorgen für Diskussionen.
  • Im Gespräch wurden auch Mike Johnson und der verstorbene Senator Lindsey Graham erwähnt.

Im Verlauf des Interviews richtete sich das Gespräch auf den republikanischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Mike Johnson. Moderatorin Jennifer Welch erklärte, sie und ihre Kolleginnen würden ihn „Little Moses Mike 'Grindr' Johnson“ nennen. Der Spitzname bezieht sich auf virale TikTok-Videos, in denen eine Person behauptete, Screenshots eines Grindr-Profils Johnsons zu besitzen und veröffentlichen zu wollen. Johnson hatte sich in der Vergangenheit mehrfach unter anderem für ein Verbot von Homosexualität stark gemacht. 

Biden betonte Johnsons Verhältnis zu Pornografie und verwies auf frühere Aussagen des Politikers. 2023 hatte Johnson beispielsweise erklärt, er und sein damals minderjähriger Sohn würden gegenseitig ihren Pornografie-Konsum kontrollieren. Das größte Problem der USA sei nicht eine „Oligarchie“, so Biden, sondern eine „Closetocracy“ – also die Herrschaft homosexueller Männer, die ihre sexuelle Orientierung verbergen. „Jeder weiß, dass es in Washington, D.C. diese schwule Mafia im Verborgenen gibt, überwiegend Republikaner, und jeder weiß ganz genau, wer von ihnen homosexuell ist. Das ist nur deshalb relevant, weil ich glaube, dass dieser innere Konflikt so viel Hass in einem Menschen erzeugt, dass er ihn an der übrigen Welt auslässt – und genau das tun sie.“

Ein verdunkeltes Herz 

Weiter sagte Biden:  „Sie haben ihr ganzes Leben im Verborgenen gelebt. Deshalb trägt man so etwas wie einen schwarzen Ball in sich, ein verdunkeltes Herz, weil man nicht der Mensch sein kann, der man eigentlich sein möchte. Also lässt man seinen Frust an allen anderen aus. Und genau das haben diese Männer – überwiegend Männer – getan. Und jeder weiß, wer sie sind.“

Nach Bidens Äußerungen nannte Moderatorin Welch den kürzlich verstorbenen republikanischen Senator und Trump-Unterstützer Lindsey Graham als Beispiel für das, worüber Biden gesprochen habe. Graham hatte sich nie als homosexuell geoutet und entsprechende Gerüchte stets zurückgewiesen. Dennoch kursierten seit Jahren Spekulationen über seine sexuelle Orientierung. Auch die Trump-Unterstützerin Laura Loomer behauptete 2025 öffentlich, Graham sei schwul und nicht geoutet; seine Sexualität sei in Regierungskreisen ein offenes Geheimnis gewesen. 

Nach Grahams Tod veröffentlichte die trans* Autorin Jesse James Rose einen viel beachteten Instagram-Beitrag. Darin schilderte sie angebliche persönliche Erfahrungen mit Graham vor ihrer Geschlechtsangleichung. Sie behauptete, Graham habe sie, als sie noch ein „schmächtiger College-Student“ gewesen sei, dafür bezahlt, „unaussprechliche Dinge“ mit ihm in einem Hotelzimmer zu tun, während er rote Dessous getragen habe. „Es gehört offenbar zur trans* Erfahrung, dass rechtsextreme Spinner einen finanziell unterstützen und anschließend Gesetze gegen einen beschließen“, schrieb Rose.

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