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Brigitte Macron wehrt sich gegen Falschaussagen

Angeblich trans* Brigitte Macron wehrt sich gegen Falschaussagen

co - 22.02.2022 - 12:00 Uhr
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Einige Stimmen behaupteten im Internet, dass Frankreichs First Lady Brigitte Macron (68) eine trans* Frau sei. Erst im Dezember kam das Gerücht erneut in Umlauf, doch jetzt wurde es Macron zu bunt: Sie erstattete Anzeige

Klage gegen wilde Behauptungen

Laut Bild zeigte Macron zwei Frauen an, die in Online-Netzwerken verbreiteten, dass sie als Mann namens Jean-Michel Trogneux geboren worden sei. Ursprünglich stammte dieses Gerücht laut PinkNews von der rechtsradikalen, antisemitischen, LGBTI*-feindlichen Publikation „Faits et Documents“ („Fakten und Dokumente“). Die Journalistin Natacha Rey behauptete darin, dass sie Macron drei Jahre lang untersucht und mit „vielen Fachkundigen“ gesprochen habe. Rey behauptete weiter, dass Macrons Kinder einer vorherigen Beziehung mit einer Frau entstammten. Macrons drei Kinder und ihr Bruder schlossen sich der Klage an. Eine erste Anhörung wegen Eingriffs in die Privatsphäre soll Mitte Juni erfolgen.

Trans*-Gerüchte um Führungspersönlichkeiten

Verbreitet wurde die Falschaussage über Macrons angebliche Vergangenheit vor allem von Personen aus einem regierungsfeindlich eingestellten Umfeld. Ähnliche Behauptungen gab es auch schon über andere First Ladys und Regierungschefinnen. So zum Beispiel über Michelle Obama (SCHWULISSIMO berichtete) oder Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern. Auch über Präsident Emmanuel Macron (44) wurden während des Wahlkampfs 2017 Gerüchte verbreitet: Er soll schwul sein und eine Affäre mit einem Bodyguard haben.

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