Zukunftspläne von Reno Gold Einstieg ins Mode-Business mit 30 Jahren
Der US-amerikanische Content-Creator und OnlyFans-Star Reno Gold hat seinen 30. Geburtstag Ende Dezember mit einer Reise nach Brasilien begangen und anschließend jetzt offen über persönliche Entwicklungen, berufliche Veränderungen und Zukunftspläne gesprochen. Die Feier in Rio de Janeiro sei nicht lange geplant gewesen, sondern spontan entstanden. „Mein Freund Yanni hat mir erzählt, dass eine Gruppe von Jungs, mit denen ich befreundet bin, dorthin reist“, sagte Gold. „Ich wusste nicht viel über Rio, habe mich aber entschieden, einfach mitzukommen.“
Im Flow mit 30 Jahren
Zu der Reisegruppe gehörten befreundete Creator wie Peachy Boy, Max, Gael Jacob, Chase Parker, afitness_x und Yanni Nicolau. „Wenn man die Gelegenheit hat, mit ihnen Zeit zu verbringen, dann ergreift man sie“, erklärte Gold. Die Tage in Rio seien weniger von Inszenierung als von Innehalten geprägt gewesen – eine Mischung aus Reflexion, Gemeinschaft und bewusster Gegenwart.
Die Atmosphäre der Stadt habe gut zu seiner aktuellen Lebensphase gepasst. „Ich gehe sehr mit dem Flow, und für mich ist Rio der beste Ort dafür. Die Menschen sind offen, alles ist entspannt, und alles ist wunderschön – von den Leuten bis zu den Wegen mit Blick auf Ipanema.“ Sein 30. Geburtstag habe dabei starke Emotionen ausgelöst. „Pure existenzielle Angst, dann wieder süße Momente der Verbundenheit“, beschrieb er. „Es hat mich daran erinnert, dass es nur darauf ankommt, im Jetzt zu leben.“
Sexy Content zum Dessert
Besonders in Erinnerung geblieben sei ihm ein nächtliches Ritual. „An Rios Tradition teilzunehmen, um Mitternacht ins Meer zu rennen“, sagte Gold. „Die Regierung hatte sogar davor gewarnt, weil die Wellen gefährlich waren. Wir haben unter dem Feuerwerk um unser Leben gekämpft. Wirklich unvergesslich.“ Anders als sonst habe der Urlaub nicht unter dem Druck gestanden, ständig Inhalte zu produzieren. „Normalerweise filmt man so viel, dass man kaum wirklich zusammen abhängt“, sagte er. „Das hier war einfach ein Urlaub unter Freunden. Es hat sich gut angefühlt, dazuzugehören.“
Brasiliens ausgeprägte Körperkultur habe sein Selbstbewusstsein eher verstärkt als infrage gestellt. „Ich bringe mein Selbstbewusstsein überallhin mit“, sagte Gold. „Dieses Mal eben in brasilianischen Speedos, zusammen mit meinen heißesten Freunden, alle im Partnerlook.“ Auch wenn Content nicht im Fokus gestanden habe, sei dennoch Material entstanden. „Content war nicht unsere Priorität, was das Ergebnis irgendwie sogar besser gemacht hat“, erklärte er. „Wir haben die ganze Reise über gesagt: ‚Scheiß drauf‘ – und immer Dessert bestellt.“
Zeit unter Freunden ohne Druck
Gold gehört zu den erfolgreichsten Creators auf OnlyFans mit einem Jahreseinkommen von weit über einer Million US-Dollar. Vor seiner Zeit beim Bezahlservice arbeitete er als erotischer Tänzer. Sein Verhältnis zur Arbeit habe sich mit den Jahren jedoch verändert. „Ich habe gelernt, dass Wärme keine Schwäche ist“, sagte er. „Verbundenheit kann überall sicher sein, wenn man sich erlaubt, offen zu sein.“ Früher hatte er abseits der Dreharbeiten mitunter seine Probleme: „Wenn wir nicht gefilmt oder über Strategien gesprochen haben, habe ich mich unwohl gefühlt. Ich habe immer das Bedürfnis, nützlich zu sein.“ In Rio habe er erlebt, dass es auch ohne diesen Druck gehe. „Alle wollten einfach ehrlich Zeit miteinander verbringen. Das hat mir sehr viel bedeutet.“
Einstieg ins Mode-Business
OnlyFans bleibe ein zentraler Bestandteil seiner Karriere, sei aber nicht das Endziel. „Es ist mein Trittbrett zu etwas Größerem“, erklärte Gold weiter. „Meine wahre Leidenschaft ist Mode. Ich arbeite gerade an einer eigenen Linie. Ihr werdet bald eine Veränderung sehen.“ Hinter dem öffentlich sichtbaren Lebensstil stehe viel Disziplin. „Es wird zu deinem Leben. Was du isst, wie du trainierst, wohin du gehst – alles zählt, denn du bist dein eigenes Image.“ Der Arbeitsaufwand sei hoch. „Schneiden, Planen, Kontakte pflegen – das kostet unglaublich viel Zeit. Es ist mehr als ein Vollzeitjob.“
Der Wunsch nach langfristiger Sicherheit gehe auf Erfahrungen aus seiner Kindheit zurück. Gold berichtete von finanziellen Höhen und plötzlichen Abstürzen sowie häufigen Umzügen. „Ich wusste immer, dass ich nicht viel brauche. Ich will Frieden und Stabilität statt Glamour und hohes Risiko.“ Früh habe er deshalb in Immobilien investiert. Mit Unterstützung seiner Eltern habe er Häuser saniert und mehrere Objekte erworben. „Sie haben mir immer gesagt: ‚Tu, was ich sage, nicht was ich tue. Sie haben mir geholfen, ein Immobilienimperium aufzubauen. Ich habe großes Glück.“
Kreative neue Projekte
Der runde Geburtstag habe ihn nicht vorsichtiger, sondern bewusster gemacht. „Das Leben ist kurz. Vielleicht ist ein Drittel schon vorbei. Vielleicht ist heute mein letzter Tag. Ich verschwende keine Zeit mehr mit Dingen, die nicht zu dem passen, was ich fühle.“ In den kommenden Jahren wolle er sich verstärkt Projekten in Mode, Musik, Fotografie und längeren Formaten widmen, die sich mit Männlichkeit und Verletzlichkeit auseinandersetzen. „OnlyFans hat mir Autonomie und Macht gegeben. Aber es war nie das Ziel.“ Sein Fazit formulierte Gold klar: „Wenn mich etwas meinen Frieden oder meine Wahrheit kostet, ist es zu teuer.“