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Boy George beim ESC Zusammen mit Senit beim größten Musikwettbewerb der Welt

Von ms - 09.03.2026 - 09:30 Uhr
Boy George beim ESC
Foto: Instagam / Senit / Boy George
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San Marino wird beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien durch den Song „Superstar“ von Senhit und Boy George vertreten. Das Finale des San Marino Song Contest 2026 entschied darüber, die britische Pop-Ikone war bei der Preisverleihung allerdings nicht anwesend. Der Sänger wurde vorab über Visuals und grafische Elemente im Hintergrund der Bühnenshow eingebunden.

Langwieriges Auswahlverfahren

Insgesamt traten am Abend 21 Künstlerinnen und Künstler gegeneinander an. Zehn Acts waren als „etablierte Künstler“ direkt für das Finale nominiert, fünf weitere qualifizierten sich über das erste Halbfinale, fünf über das zweite. Die Halbfinalrunden folgten auf eine umfangreiche Vorauswahl, den Dreaming San Marino Contest 2026. Aus mehr als 800 Bewerbungen aus über 40 Ländern erreichten 291 Kandidaten die Auditions-Phase. 

Anschließend traten 240 Acts aus 27 Ländern in der sogenannten „Stage & Live Academy“ vor einer Jury auf. Anders als in den Vorjahren wurden diese Auftritte nicht ausgestrahlt. Aus jeder Stage wählte die Jury fünf Acts für die beiden Halbfinalrunden aus. Zusätzlich wurde Marco Cerve aus San Marino Anfang der Woche von SMRTV für das Finale nachnominiert.

Im Finale entschied eine fünfköpfige Jury über den Sieger. Federica Gentile, Moderatorin und Musikkritikerin, leitete das Gremium. Weitere Mitglieder waren Roberto Sergio (Generaldirektor SMRTV), Andrea Ettorre (Marketingdirektor der SIAE), Massimo Zanotti und Beppe D’Onghi (beide Musiker, Dirigenten und Komponisten).

Italienerin und Brite 

Senhit ist eine italienische Popsängerin mit eritreischen Wurzeln und bereits mehrfach für San Marino beim ESC angetreten. 2011 scheiterte sie mit „Stand By“ im Halbfinale, 2021 erreichte sie mit „Adrenalina“ im Duett mit Flo Rida Platz 22 im Finale. „Superstar“ ist ein energiegeladener Dance-Pop-Song mit modernen Club-Sounds und Einflüssen der 1980er Jahre. Er feiert Selbstbewusstsein, Glamour und den Stolz auf eigene Erfolge, ohne auf Bestätigung von außen angewiesen zu sein.

Boy George wurde in den 1980er Jahren als Frontmann der Band „Culture Club“ international bekannt. Trotz seines Erfolges kämpfte er mit Drogensucht und rechtlichen Problemen, schaffte jedoch ein Comeback und arbeitete unter anderem als Coach bei The Voice Australia. Ob er tatsächlich beim ESC in Wien live auftreten wird, ist noch nicht offiziell bestätigt. Die Fans hoffen natürlich, dass ihr Pop-Idol nicht nur als Einspieler im Mai in Wien zu sehen sein wird. 

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