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„The Voice UK“ Publikum empört wegen Entscheidung gegen schwulen Priester

Von co - 19.09.2022 - 12:00 Uhr
Publikum empört wegen Entscheidung gegen schwulen Priester
Foto: © The Voice UK
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Am Samstag trat der Priester Jordon Spencer (26) aus dem walisischen Fishguard bei „The Voice UK“ auf. Doch trotz seiner kraftvollen Performance von „A Million Dreams“ aus „The Greatest Showman“ drehte sich kein Jurymitglied zu ihm um – auch wenn das Publikum den Auftritt klar feierte. Mit dem Umdrehen wählen die Mitglieder der Jury Performende für ihr Team aus; Spencer kam also nicht weiter.

Schwul und auserkoren

Vor seinem Auftritt hatte der Priester über seine Schwierigkeiten mit der Kirche gesprochen – denn Spencer ist schwul. „Es gab Herausforderungen und Kämpfe, als schwuler Mann in die Kirche zu kommen“, so Spencer laut Wales Online. „Aber es geht darum, im Inneren zu sein und die Kirche von innen heraus zu verändern. Egal, was irgendeine Person oder Prophezeiung gesagt hat: Ich fühle, dass Gott mich so wie ich bin, als schwulen Mann, zum Priester berufen hat.“

Er hielt nichts zurück

Der Geistliche war enttäuscht. Mit Tränen in den Augen sagte er: „Ich bin da raus gegangen, ich habe alles gegeben, es gab nichts mehr, das ich dem Song noch gegeben haben könnte.“ Nachdem das Publikum der Jury zurief, dass sie einen Fehler gemacht habe, empfahl diese dem Priester, weiter an seinem Gesang zu arbeiten und wieder in der Show aufzutreten.

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