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Shia LaBeouf sorgt für Heiterkeit

Shia LaBeouf sorgt für Lacher Nach homophober Bar-Schlägerei will er nicht in Therapie

ms - 02.03.2026 - 12:00 Uhr
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US-Schauspieler Shia LaBeouf (39) hat jetzt nach dem jüngsten homophoben Eklat Mitte Februar erklärt, er müsse seinen „Kleinmann-Komplex“ bearbeiten, anstatt erneut eine Suchttherapie zu beginnen. Hintergrund ist seine Festnahme in New Orleans wegen des Verdachts, drei Männer in einer Bar geschlagen und mit schwulenfeindlichen Beleidigungen bedacht zu haben.

Komplexe wegen Körpergröße?

In einem Interview mit Channel 5 räumte der ehemalige Transformers-Star ein, dass ihm „große schwule Menschen Angst machen“. Zugleich deutete er an, dass die Gewalt erst ausbrach, nachdem sich die mutmaßlichen Opfer ihm auf eine Weise näherten, die ihn unwohl fühlen ließ. „Mein Verhalten ist Bullshit. Ich muss mich damit auseinandersetzen“, sagte LaBeouf. „Heißt das, dass ich wieder in die Reha muss? Ich habe einfach keine Lust darauf, Bro.“

Er betonte, er müsse sich einem „anderen Problem“ stellen. „Ich glaube, ich habe einen Kleinmann-Komplex“, sagte LaBeouf. „Ich werde mich darum kümmern… Ich denke, das hat mehr mit Wut und Ego zu tun als mit meinem Alkoholkonsum, aber das ist es, wo ich gerade auf meiner Reise stehe, und ich versuche, das zu navigieren. Ich werde es herausfinden.“ Der 39-Jährige hat eine Körpergröße von 1,76m. 

Richterin verordnet Suchttherapie 

Die Festnahme des 39-Jährigen erfolgte am 17. Februar, dem Mardi-Gras-Feiertag, in einer Bar im Marigny-Viertel. LaBeouf soll gegen 0.45 Uhr gebeten worden sein zu gehen, dabei jedoch zwei schwule Männer geschlagen und einen dritten mit dem Kopf gestoßen zu haben, während er sie mit homophoben Beleidigungen attackierte und sie immer wieder als „Schwuchteln“ beschimpfte. 

Laut Aussage von Zeugen und einem der Opfer sei der Hollywood-Schauspieler stark angetrunken und benebelt gewesen, möglicherweise auch durch Drogen. Bei einer vorläufigen Anhörung ordnete Richterin Simone Levine eine Kaution von 100.000 US-Dollar an und befahl Drogen- und Alkoholtests sowie eine Suchttherapie. Später wurde LaBeouf erneut festgenommen, nachdem Vorwürfe auftauchten, er habe noch einen Mann geschlagen und homophob beleidigt.

Angst vor schwulen Männern?

Im Channel-5-Interview erwähnte LaBeouf wiederholt seinen „traditionellen katholischen“ Glauben und sagte wiederholt: „Ich bin ehrlich zu euch – große schwule Menschen machen mir Angst. Ich stehe allein da und drei schwule Typen stehen neben mir und berühren mein Bein – ich bekomme Angst. Es tut mir leid – wenn das homophob ist, dann bin ich das.“ Seine Anwältin Sarah Chervinsky erklärte, dass „keine normale Person gezwungen wäre, für einen solchen Vorfall über 100.000 Dollar Kaution zu hinterlegen und zweimal für ein Bagatelldelikt inhaftiert zu werden“. 

Online sorgt die Erklärung des früheren Superstars für viel Heiterkeit, gerade auch in der LGBTIQ+-Community. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass schwule Männer fast ausschließlich Opfer von Gewalt sind, nicht Täter. Viele Menschen online glauben dem Schauspieler seine Geschichte schlichtweg nicht und sind der Auffassung, LaBeouf wolle einfach nur keinen Entzug machen müssen. Zudem: Bereits in der Vergangenheit war der 39-Jährige mehrfach mit dem US-Strafrecht in Konflikt geraten, unter anderem 2014 bei einer Festnahme nach einer Störung einer Broadway-Aufführung in New York, als er einen Polizisten mit demselben homophoben Ausdruck „Schwuchtel“ beleidigte, sowie 2017 während einer Festnahme wegen ordnungswidrigen Verhaltens in Savannah, Georgia.

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