Direkt zum Inhalt
Kirsten Stewart will weg
ANZEIGE

Kirsten Stewart will weg Vertreibt die Trump-Administration die US-Schauspielerin?

ms - 29.01.2026 - 13:00 Uhr
Loading audio player...

Erst zu Beginn dieser Woche kritisierte US-Schauspielerin Kristen Stewart die Frauenfeindlichkeit im amerikanischen Filmbetrieb, jetzt erklärte sie, sie überlege zusammen mit ihrer Ehefrau die Vereinigten Staaten von Amerika ganz zu verlassen. Grund dafür seien „beängstigende“ Drohungen von US-Präsident Donald Trump.

Flucht aus den USA

In einem Interview mit der britischen Zeitung The Times sagte die 35-Jährige, sie werde „wahrscheinlich nicht“ mehr in den USA bleiben, sollte Trump seine angekündigten Maßnahmen in der Filmindustrie umsetzen. Trump hatte damit gedroht, Filme, die außerhalb der USA produziert werden, mit einem Zoll von 100 Prozent zu belegen. „Ich kann dort nicht mehr frei arbeiten“, so Stewart. Gleichzeitig betonte sie, sie wolle sich nicht vollständig zurückziehen. „Ich würde gerne Filme in Europa machen und sie dann den Amerikanern regelrecht aufzwingen.“

Eigene Realität erschaffen 

Anlass des Interviews war Stewarts Regiedebüt „The Chronology of Water“, das Anfang März auch in Deutschland in die Kinos kommt. Der biografische Spielfilm über die Schriftstellerin und ehemalige Leistungsschwimmerin Lidia Yuknavitch wurde in Lettland gedreht. Eine Produktion in den USA sei „unmöglich“ gewesen, erklärte Stewart. Die Schauspielerin kritisierte dabei zudem Trumps politische Rhetorik scharf. „Die Realität bricht unter Trump komplett auseinander. Wir sollten uns dieses Verhalten von Trump abschauen und die Realität erschaffen, in der wir leben wollen!“

Stewart ist bisexuell und heiratete 2025 die Drehbuchautorin Dylan Meyer. Weltweit bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Bella Swan in der Twilight-Filmreihe. Später war sie unter anderem in „Snow White and the Huntsman“, dem queeren Krimidrama „Love Lies Bleeding“ sowie in „Spencer“ als Prinzessin Diana zu sehen, für den sie eine Oscar-Nominierung erhielt. „The Chronology of Water“ mit Imogen Poots in der Hauptrolle markiert Stewarts Debüt als Spielfilmregisseurin. Der Film basiert auf Yuknavitchs gleichnamigen Memoiren und schildert deren traumatische Kindheit, den Kampf mit Suchtproblemen sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen queeren Identität. Stewart betonte, dass sie sich in Zukunft wahrscheinlich mehr auf die Arbeit als Regisseurin konzentrieren wolle. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Tipps von Monét X Change

Cruising im Fitnessstudio

Drag Race-Star Monét X Change erklärt mit viel Humor und Erfahrung, woran sich beim Cruisen im Fitnessstudio gegenseitiges Interesse erkennen lässt.
Olympia-Star Jack Woolleys

Neues Körpergefühl beim Sport-Star

Taekwondo-Olympionike Jack Woolley spricht über sein neues Körperbild, frühere Gewichtsschnitte und seinen neuen Umgang mit sich selbst.
Debatte bei Heated Rivalry

Fans diskutieren die Besetzung

Der queere Schauspieler Justice Smith reagierte jetzt auf die Debatte um seine Besetzung als Harris Drover in der zweiten Staffel von „Heated Rivalry“
Liebe vor der Kamera

Verlobung im echten Leben

Joe Serafini und Frankie A. Rodriguez lernten sich als schwules Serienpaar kennen – nun haben sich die beiden auch im echten Leben verlobt.
Bill sucht neue Männer

Männer-Detox ist vorbei

Bill Kaulitz ist wieder auf Männer-Suche und nutzt Instagram zur Partnersuche – auch auf einer Luxusyacht im Mittelmeer zusammen mit Mutti.
Heated Rivalry 2

Neue Stars fürs Eis

Justice Smith und Charlie Gillespie verstärken die zweite Staffel von „Heated Rivalry“. Bei Fans sorgt vor allem Smiths Besetzung für Diskussionen.
Bailey und Armani

Neue Ära für den schwulen Briten

Der schwule Schauspieler Jonathan Bailey präsentiert Armanis neuen Duft „I Will“ und verbindet dabei Mode, Erinnerungen und Selbstbewusstsein.
Prominentes Coming-Out

Angelina Jolies Bruder ist out

Angelina Jolies Bruder James Haven hat sich mit 53 Jahren als schwul geoutet und spricht über seinen langen Weg zur Selbstakzeptanz und Freiheit.