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Karriere-Aus bei Robbie Manson Das Ruder hängt der neuseeländische schwule Spitzensportler an den Nagel, OnlyFans bleibt er aber treu

Von ms - 04.04.2025 - 16:00 Uhr
Karriere-Ende bei Robbie Manson
Foto: Instagram / robbie_manson
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Letztes Jahr sorgte der neuseeländische schwule Olympionike Robbie Manson (35) für internationale Schlagzeilen, weil er offen über seinen OnlyFans-Account sprach und andere Spitzensportler aufforderte, ebenso blank zu ziehen. Der Ruderer hat damit seinen Sport finanziert, ohne ständig auf Sponsorensuche gehen zu müssen. Nun hat der 35-Jährige offiziell seine Karriere beendet – seinen OnlyFans-Followern will er allerdings weiter treu bleiben. 

Coach und Nacktmodel 

Bereits im letzten Jahr deutete er das Ende seiner Zeit als Profi-Ruderer an, nun hat er es final offiziell gemacht. Dreimal nahm Manson bei den Olympischen Spielen teil, 2012, 2016 und zuletzt 2024 in Paris, wo er im Männer-Doppelzweier mit Jordan Parry den sechsten Platz belegte. „Meine Zeit als Ruderer liegt zwar vorerst hinter mir, aber ich werde mich fit halten, um mir meine Optionen offen zu halten, und vielleicht gelegentlich ein paar Rennen zum Spaß mitmachen. Ich freue mich auch darauf, mich mehr auf den Ausbau meines Online-Coaching-Geschäfts zu konzentrieren und meine OnlyFans-Reise mit euch allen fortzusetzen.“

Vorbild der Community 

Manson hatte sich bereits während seiner aktiven Zeit als Spitzensportler nach Olympia 2012 als schwul geoutet und gilt seitdem als großes Vorbild der Community. Mehrfach hatte er dabei betont, sich gegen Stereotype, Klischees und Schamgefühle rund um schwule Männer einsetzen zu wollen. „Ich hoffe, dass meine Geschichte etwas zu dem beitragen kann, was es bereits gibt. Ich möchte anderen Menschen, die mit ihrer Sexualität zu kämpfen haben, zeigen, dass es nicht nur in Ordnung ist, schwul zu sein, sondern dass es eine gute Sache ist und dass es nichts daran ändert, wer man ist oder was man erreichen kann.“ 

Von seinem Ruderverband Rowling New Zealand wurde der Spitzensportler die ganze Zeit über unterstützt, auch nachdem publik wurde, dass er eine OnlyFans-Account betreibt. „Am Ende des Tages ist mein Schwulsein nur eines der vielen Dinge, die mich als Person definieren. Was man erreichen kann, hängt davon ab, wie hart man bereit ist, für etwas zu arbeiten, und von seinem Talent, und nicht von seiner Sexualität“, so Manson. 

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