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Jinkx Monsoon verflucht US-Präsident am Trump Tower

Symbolischer Protest mit Humor Jinkx Monsoon verflucht US-Präsident am Trump Tower

tb - 22.05.2026 - 18:30 Uhr
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Jinkx Monsoon verpasst Donald Trump einen Fluch – immer, wenn sie am Trump Tower vorbeigeht. Das passiert in New York City, und die Drag-Ikone erklärt bei dem Podcast „Monét Talks“: Sie „hexed“ den ehemaligen US-Präsidenten nicht aus Bosheit, sondern als symbolischen Akt. Das zieht Aufmerksamkeit nach sich, weil es politisches Theater, Popkultur und queere Selbstermächtigung auf schräge Art verbindet – und ein bisschen Hexenzauber.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Jinkx Monsoon sagt, sie spricht einen Fluch gegen Donald Trump aus, sobald sie am Trump Tower in New York vorbeigeht.
  • In einem „Monét Talks“-Podcast vom 7. Mai 2026 erklärt sie, dass dieser symbolische Akt Teil ihres Ausdrucks für Widerstand sei.
  • Monét X Change berichtet, sie habe zwei Flüche über Etsy bestellt, die aber nicht angekommen sind.
  • Jinkx kommentiert, effektive Magie erfordere eigenen Einsatz, nicht nur Bezahlung oder Outsourcing.

 

Magie als Statement

In der Podcast-Folge mit Monét X Change (7. Mai) erläuterte Jinkx Monsoon: Der gesellschaftliche Schutz, den Trump von seiner Anhängerschaft erhält, macht ihn immun gegen schnelle Zauber – deswegen dauere dieser „Fluch“ länger. Sie spielt damit auf den Symbolwert des Fluchs an – Trump steht nicht nur für eine Person, sondern für eine „giftige Mischung“ all dessen, was in der Welt und den Vereinigten Staaten geändert werden müsse. Monét bringt eine Pointe ein: Sie habe via Etsy zwei Zauber gegen Trump bestellt, die aber nicht „geliefert“ wurden, worauf Jinkx antwortet, Magie sei kein Garant, man müsse selbst mitwirken.

 

Hornzeichen und Pop‑Kult‑Kult

Jinkx malt ein amüsantes Bild: Immer, wenn sie am Trump Tower vorbeigeht, zeigt sie das Teufelshorn mit den Fingern, macht ein grimmiges „Grrrr“ und ruft spöttisch: „Ich verbanne dich!“ – eine Reminiszenz an den Horrorfilm "Hereditary". Das bringt den Boulevard‑Touch: Eine schräge, performative Geste, die sich augenzwinkernd politisch anfühlt – auf einer Bühne, die Trump selbst mit New York verbindet.

 

Symbolkraft statt Aberglaube

Jinkx relativiert den Aberglauben‑Faktor: Sie kritisiert Anbieter auf Etsy, die mit „Garantien“ werben – das sei mehr Miss Cleo als echte Magie. Sie betont, wer wirksam zaubern wolle, müsse selbst aktiv werden – statt nur zu bezahlen und abzuwarten. Damit stellt sie klar: Es geht ihr um performative Selbstermächtigung, nicht um wirklichen Fluchzauber.

 

Was bisher geschah

Jinkx Monsoon (bürgerlich Hera Hoffer) ist zweimalige Gewinnerin von RuPaul’s Drag Race (2013, 2022) und aktiv als Sängerin, Schauspielerin und Comedy‑Künstlerin. Monét X Change ist ebenfalls Drag‑Ikone und Podcast‑Kollegin, gemeinsam diskutieren sie queer-politische Themen gern mit Humor.

 

Werden die „Hexerinnen und Hexer“ bald sichtbar?

Ob dieser Ritual‑Charakter mehr als symbolischen Widerstand bedeutet, bleibt offen. Doch es bleibt spannend, ob Jinkx oder andere Drag‑Künstler:innen aus dieser satirischen Magie eine Performance fürs Publikum machen – etwa im Theater oder bei Live‑Shows. Der nächste Schritt könnte sein, diesen „Fluch“ als Teil eines Bühnenstücks oder Kabarett‑Programms zu etablieren – ganz im Geist einer Drag‑Kunst, die Politik und Pop verschränkt.

Mit Jinkx Monsoon und ihrem vergnüglichen Fluch wird queere Performance zur politischen Geste – und das mit Stil, Hornzeichen und viel Humor.

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