Angriff auf Ricky Martin Sänger kehrt trotz Gas-Attacke in Montenegro auf die Bühne zurück
Ein Konzert von Ricky Martin (54) in Montenegro ist durch einen Zwischenfall mit Tränengas unterbrochen worden. Wie die Sprecherin des Künstlers mitteilte, habe eine Person während der Veranstaltung Tränengas in Richtung Bühne gesprüht, der schwule Künstler wurde dabei nicht verletzt.
Das Wichtigste im Überblick
- Bei einem Konzert von Ricky Martin wurde Tränengas in Richtung Bühne gesprüht.
- Die Show musste vorübergehend unterbrochen werden.
- Der Sänger und sein Team verließen aus Sicherheitsgründen zunächst die Bühne.
- Nach Freigabe durch die Behörden setzte Martin das Konzert fort.
- Laut seinem Management finden alle weiteren Termine wie geplant statt.
- Martin selbst betont, er konzentriere sich auf die positiven Erlebnisse während des Konzerts
Zuschauer flüchteten nach Gas-Attacke
Der puerto-ricanische Sänger trat an diesem Abend erstmals im Rahmen des Europa-Abschnitts seiner aktuellen „Ricky-Martin-Live“-Tour auf. Nach dem Vorfall flüchteten zahlreiche Zuschauer aus dem betroffenen Bereich, während Einsatzkräfte Hilfe leisteten. In einer Stellungnahme erklärte Sprecherin Róndine Alcalá: „Während Ricky Martins Konzert heute Abend in Montenegro – wo der Künstler den Europaabschnitt seiner Ricky-Martin-Live-Tour eröffnete – setzte eine Person Tränengas in Richtung der Bühne ein, was zu einer abrupten Unterbrechung der Show führte, während sich Zuschauer aus dem Bereich entfernten und Hilfe erhielten.“ Das Motiv des oder der Täter sind bisher unbekannt.
Aus Sicherheitsgründen hätten Martin und sein gesamtes Team die Bühne zunächst verlassen. „Als Vorsichtsmaßnahme verließen Ricky Martin und sein gesamtes Team sofort die Bühne, während Sicherheitspersonal und lokale Behörden die Situation in den Griff bekamen und die Sicherheit der Anwesenden gewährleisteten“, erklärte Alcalá weiter. Nach Angaben der Sprecherin entschieden die Behörden später, dass keine Gefahr mehr bestehe. Daraufhin kehrte Martin trotz Bedenken aus seinem Umfeld zurück auf die Bühne, „um seiner Verpflichtung gegenüber seinen Fans nachzukommen“. In einem weiteren Statement teilte Alcalá mit: „Ricky Martin und sein Team sind wohlauf und dankbar für die Unterstützung und die Anteilnahme nach den heutigen Ereignissen in Montenegro.“ Nach Angaben seines Teams wurde bei dem Vorfall niemand schwer verletzt. Die Tournee „Ricky Martin Live“ soll mit allen geplanten Konzerten in Europa und weiteren Ländern wie vorgesehen fortgesetzt werden, im Juni kommt er für ein Konzert auch nach Deutschland.
Statement von Martin
. Martin selbst äußerte sich zeitversetzt ebenso zu der Attacke und bedankte sich über die sozialen Netzwerke für die Unterstützung seiner Fans und kündigte zugleich an, trotz des Angriffs erneut in das Balkanland reisen zu wollen. In einer Videobotschaft auf Instagram erklärte Martin, er wolle sich auf die positiven Erfahrungen des Abends konzentrieren. In montenegrinischer, englischer und spanischer Sprache sagte er: „Montenegro, ich werde mich nur auf die unglaubliche Energie konzentrieren, die ich von euch gespürt habe. Ein herzliches Publikum voller Liebe. Wir haben Musik, Kultur und natürlich eure Unabhängigkeit gefeiert. Ich schwebe noch immer nach einer so unglaublichen Nacht mit euch auf Wolke sieben. Ganz viel Liebe immer… und ich werde zurückkommen.“