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GLAAD Media Awards
Foto: iStock / nisara Tangtrakul
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GLAAD Media Awards „Heated Rivalry“ und „Stranger Things“ sind im Rennen

ms - 08.01.2026 - 12:00 Uhr
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Die Nominierungen für die 37. Ausgabe der GLAAD Media Awards wurden jetzt bekannt gegeben. Unter den Nominierten sind unter anderem die schwule Eishockeyserie „Heated Rivalry“ sowie die Netflix-Serie „Stranger Things“. Für die Fans heißt es jetzt: Daumen drücken! 

Favorit ist kanadische Hit-Serie 

„Heated Rivalry“, die von Jacob Tierney inszenierte Serie mit Connor Storrie und Hudson Williams in den Hauptrollen, ist in der Kategorie „Herausragende neue TV-Serie“ nominiert. Die Serie, die in Kanada von Crave produziert und von HBO Max in den USA distribuiert wird, erlebte in den letzten Wochen einen steilen Aufstieg und sorgte aufgrund sehr expliziter Sexszenen für viel Aufsehen – in diesem Jahr wird das Format auch in Deutschland veröffentlicht. 

Nach ihrer Popularität gab es zuletzt jedoch Unmut unter Fans, da bekannt wurde, dass die Serie für die Emmy Awards nicht in Frage kommt. Nun gibt es Chancen auf einen Medienpreis aus der Community. Weitere Serien in dieser Kategorie sind unter anderem „Chad Powers“, „Clean Slate“, „The Four Seasons“ und „I Love L.A.“ sowie „Boots“ und „Mid-Century Modern“ – letzte beiden wurden leider bereits nach nur einer Staffel wieder abgesetzt. 

Coming-Out bei Stranger Things

Auch „Stranger Things“, die Serien-Ikone der letzten zwei Monate, wurde in der Kategorie „Herausragende Drama-Serie“ nominiert. Die Serie, die mit einer Coming-Out-Szene rund um Noah Schnapp als Will für viel Diskussionsstoff und Freudentränen in der Community sorgte, tritt in dieser Kategorie gegen „Brilliant Minds“, „The Gilded Age“, „Doctor Who“, „The Last of Us“ und andere an.

In der Kategorie „Herausragender Film – Weite Kinoauswertung“ konkurrieren Filme wie unter anderem „Blue Moon“, „I Know What You Did Last Summer“ und „Kiss of the Spider Woman“ um den Preis. Weitere Nominierte sind „The History of Sound” und „Downton Abbey: Das große Finale” – hier durfte der schwule Butler endlich sein persönliches Happy-End erleben. Ebenso auf einen Preis hoffen kann das Team des Horrorfilms „Clown in a Cornfield“, in dem ein schwules Paar am Schluss zu ihrer Liebe steht und über die menschlichen Killerclowns obsiegt. 

Elton John und Lady Gaga

Als bestes Reality-Showformat darf sich einmal mehr „RuPaul’s Drag Race“ nebst anderen Hoffnungen auf eine Trophäe machen. In der Kategorie „Herausragende Kinder- und Familienprogramme – Animiert“ gilt die Netflix-Serie „Jurassic World: Chaos Theorie“ als Favorit – hier gibt es ein lesbisches Liebespaar. Als bester Musiker mit einem neuen Album sind unter anderem im Rennen Elton John und Brandi Carlile mit „Who Believes in Angels” sowie Lady Gaga mit „Mayhem”. 

Die GLAAD Media Awards werden am 5. März in Los Angeles verliehen. In insgesamt 33 Kategorien werden die besten Medienproduktionen des Jahres geehrt, nebst Film und Serien sowie Musikalben unter anderem auch für Dokumentationen, Podcast-Angebote, Videospiele oder Comic-Bücher. 

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