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Fehlendes Coming-out Ian McKellen bedauert, es seinem Vater nicht gesagt zu haben

Von co - 10.03.2022 - 14:00 Uhr
Ian McKellen bedauert, es seinem Vater nicht gesagt zu haben
Foto: © instagram.com_ianmckellen
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Der 83-jährige Schauspieler Sir Ian McKellen („X-Men“, „Herr der Ringe“) bereut es laut einem BBC-Interview, seinem Vater nicht gesagt zu haben, dass er schwul ist.

Zu wenig wichtige Gespräche

McKellen hatte eine „sehr glückliche“ Kindheit. Trotzdem bedauert er die mangelnde Offenheit gegenüber seinem Vater: „Eine Sache fehlte; und zwar erinnere ich mich nicht an genügend Gespräche über Dinge, die wirklich wichtig sind … Ich habe nie mit ihm über mein Schwulsein gesprochen.“ Leider starb der Vater schon 1964 bei einem Autounfall – weit bevor McKellen sich 1988 in einem BBC-Interview öffentlich zur Homosexualität bekannte. Dabei glaubt der Schauspieler, dass sein Vater ihn akzeptiert hätte.

Urteilsfreie Akzeptanz

Für McKellen ist es „unvorstellbar“, dass sein Vater mit einem schwulen Sohn nicht hätte umgehen können: „Es wäre für ihn vielleicht eine Überraschung gewesen, aber es hätte keine moralische Bewertung gegeben.“ Vermutlich hätte sein Vater genauso reagiert wie seine Schwester, und ihn weiterhin bedingungslos geliebt: „Als ich mich meiner Schwester gegenüber geoutet habe, sagte sie: ‚Oh, ich wünschte, du hättest mir das schon vor Jahren gesagt, denn ich wollte schon immer mit dir darüber reden.“ Heute verbringt McKellen viel Zeit damit, an Schulen übers Schwulsein zu sprechen. Darüber, wie es war, zu einer Zeit aufzuwachsen, als Homosexualität illegal war.

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