Direkt zum Inhalt
Ian McKellen war „der einzige schwule Junge“ in seinem Ort

Ein Pride hätte ihm geholfen Ian McKellen war „der einzige schwule Junge“ in seinem Ort

co - 01.08.2022 - 12:00 Uhr
Loading audio player...

Vor der Bolton Pride am 4. August sprach der britische Schauspieler Sir Ian McKellen über seine eigenen Erfahrungen: „Ich wünschte, es hätte [damals] eine Pride-Feier in Bolton gegeben“, erklärte er gegenüber The Bolton News. McKellen wurde in Burnley geboren. Als der Krieg ausbrach, zog er nach Wigan und verbrachte seine prägenden Jugendjahre in Bolton.

Ein einsames Dasein

Damals war McKellen „der einzige schwule Junge“ in seinem Heimatort. „Die Isolation aufgrund der eigenen Sexualität ist ein elendig verwirrender Zustand.“ Eine Pride hätte im damals sehr geholfen: „Jeder, der sich so fühlt, sollte die Pride-Parade 2022 vorbeiziehen sehen und die Tausenden von schwulen Boltonern und ihren befreundeten Personen sehen, die mit sich selbst im Reinen sind und ihrer Heimatstadt eine besondere Freude bereiten.“ Zur ersten Bolton Pride 2015 unter dem Motto „Love Bolton, Hate Homophobia“ war McKellen laut PinkNews Gast-Sprecher.

McKellens Kindheit

Der Schauspieler sprach schon oft über seine Kindheit, die wohl „sehr glücklich“ war. Eines fehlte jedoch: das Coming-out gegenüber seinem Vater (SCHWULISSIMO berichtete). Das bereut McKellen bis heute, denn die Gelegenheit dazu verstrich schon früh: „Er war bei meiner ersten Show im West End dabei, darüber bin ich immer froh. Und drei Wochen später starb er bei einem Autounfall.“

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Trump drohte mit Passentzug

Star erkennt Land nicht wieder

Die amerikanische Schauspielerin, Moderatorin und LGBTIQ+-Aktivistin Rosie O’Donnell kehrt heimlich in die USA zurück.
Ian McKellen nach Bühnensturz

Reflektion über Tod und Leben

Ian McKellen arbeitet an einem neuen Film und reflektiert nach dem Bühnensturz über sein Leben: "Ich habe akzeptiert, dass ich nicht unsterblich bin.“
Offizielles Ehe-Aus

Jochen Schropp und Norman Kühle

Nun ist es offiziell: TV-Moderator Jochen Schropp und sein Ehemann Norman Kühle trennen sich, die bisherige Ehepause brachte keine erhoffte Annährung.
Tennisprofi Mika Brunold

Leben nach dem Coming-Out

Der Schweizer Tennisspieler Mika Brunold outete sich im Dezember als schwul. Jetzt zog er ein sehr positives Fazit, er habe viel Zustimmung erfahren.
Pornöser Auftritt mit Folgen

Nachwehen des Super Bowls

Bad Bunny sorgte mit dem Super Bowl-Auftritt für ein gestiegendes Interesse an Hardcore-Filmen. Ein Republikaner nannte die Show "schwule Pornografie"
Bedrückende Beichte

Suizidgedanken bei David Archuleta

David Archuleta berichtete jetzt von seinem Tiefpunkt im Leben und Suizidgedanken. Heute will der US-Sänger queeren jungen Menschen Mut machen.
Angriff auf Gus Kenworthy

Morddrohungen gegen Olympionike

Der schwule Freestyle-Skifahrer und Olympionike Gus Kenworthy erlebt nach Trump-Kritik online gerade eine massive Welle an Morddrohungen.