Kritik an „Outer Banks“ Madison Bailey vermisst queere Figuren
Nach dem Ende von „Outer Banks“ zieht Madison Bailey ein kritisches Fazit: In der Netflix-Serie habe es zu wenig queere Repräsentation gegeben. Die offen pansexuelle Schauspielerin hätte sich gewünscht, dass ihre Figur Kiara Carrera im Laufe der fünf Staffeln ein Coming-out erlebt. Für ihr nächstes Projekt hofft Bailey nun auf eine ausdrücklich queere Rolle.
Das Wichtigste im Überblick
- Madison Bailey kritisiert die fehlende queere Repräsentation bei „Outer Banks“.
- Ihre Figur Kiara Carrera wurde in der Serie nicht als queer erzählt.
- Bailey sieht ihre eigene Sichtbarkeit abseits der Kamera als wichtig, aber nicht als Ersatz für queere Figuren.
- Für ein kommendes Projekt deutet sie eine queere Rolle an.
- Dabei wünscht sie sich eine positive Geschichte voller Freude statt eines düsteren Dramas.
Kiara bekam kein Coming-out
Im Gespräch mit OUT sprach Bailey über die fehlende queere Sichtbarkeit in der Serie. Sie freue sich, wenn Zuschauerinnen und Zuschauer über sie als Person einen Bezug zur Community finden. Dennoch hätte sie ihre Figur Kiara gern auch auf dem Bildschirm als queer erlebt.
„Outer Banks“ endete im August 2026 nach fünf Staffeln. Für Bailey bot die Serie zwar Anknüpfungspunkte für queere Fans – etwa durch die Themen Wahlfamilie, Gemeinschaft und gegenseitigen Rückhalt. Eine ausdrücklich queere Hauptfigur blieb jedoch aus.
Eine queere Rolle könnte bereits folgen
Bailey deutete zugleich an, dass sich ihr Wunsch nach einer queeren Rolle schon bald erfüllen könnte. Konkrete Angaben zu dem Projekt machte sie nicht. Die Schauspielerin betonte aber, welche Art von Geschichte sie erzählen möchte: keine tragische oder düstere Handlung, sondern eine positive Darstellung mit Freude und Leichtigkeit.
Von persönlicher Sichtbarkeit zur Filmrolle
Bailey lebt seit Jahren offen pansexuell und spricht regelmäßig über ihre Identität. Mit ihrer Kritik lenkt sie den Blick auf einen entscheidenden Unterschied: Queere Schauspielerinnen und Schauspieler schaffen Sichtbarkeit, doch erst queere Figuren und Geschichten verankern diese Repräsentation auch in den Produktionen selbst.
Über Baileys Äußerungen berichtete zuerst das Branchenmagazin Deadline.