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Horror Winchester – Das Haus der Verdammten

id - 02.03.2018 - 07:00 Uhr
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Nach dem Tod ihres Mannes, dem berühmten Waffenhersteller William Winchester, erbt dessen Frau Sarah Anteile an einem Millionen-Imperium. Sie lebt zurückgezogen auf ihrem Anwesen in San José in Kalifornien. Doch den Miteignern des Waffenimperiums erscheint die Witwe zunehmend verwirrter und so wollen sie sie aus dem Unternehmen drängen. Aus diesem Grund soll der Psychiater Dr. Eric Price den Geisteszustand der Witwe untersuchen. Wie er schnell feststellen muss, ist Sarah Winchester weit weniger verwirrt, als man glaubt. Gemeinsam mit ihrer Nichte Marion und deren Sohn Henry lebt sie in dem Haus, an welchen Tag und Nacht gebaut wird – mit seltsamen Auswüchsen: Treppen enden an der Decke, Türen gehen ins Nichts und die Zahl 13 scheint eine allgegenwärtige Bedeutung zu haben. Sarah Winchester scheint davon auszugehen, dass sie von Geistern heimgesucht wird. Es sind die gequälten Seelen all derer, die durch die Waffen ihres Mannes getötet wurden. Das Haus soll ihr die Geister vom Leib halten. Die anfängliche Skepsis seitens Dr. Price wird schnell zu scheinbarer Gewissheit, als Henry scheinbar von einer dunklen Machte besessen zu sein scheint…

Die Spierig Brothers schrieben mit ihrer Arbeit an „Saw“ bereits Kinogeschichte. Nun widmen sie sich in ihrem neuesten Werk dem Mythos um ein tatsächlich existierendes Haus. Der Legende nach soll die reiche Witwe des Waffenproduzenten William Winchester nach dessen Tod zeitlebens an ihrem Haus gebaut haben, um böse Geister zu vertreiben. In der Rolle der Sarah Winchester ist Oscar-Preisträgerin Helen Mirren zu sehen. Der Cast wird durch Jason Clarke („Planet der Affen: Revolution“) und Sarah Snook („Jobs“) komplettiert. Die Spierig Brothers zeichnen ein düsteres Bild des Winchesteranwesens mit einer Hauptdarstellerin, die man in solch einem Filmgenre auch eher nicht erwartet hätte. Ein atmosphärisch dichter Horrorthriller, den es sich anzusehen lohnt.

im Kino ab 15. März

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