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Mehr Homophobie Sachbeschädigungen werden immer häufiger

Von co - 24.09.2019 - 15:00 Uhr
Denkmal für homosexuelle Nazi-Opfer wiederholt beschädigt // © Times
Foto: Denkmal für homosexuelle Nazi-Opfer wiederholt beschädigt // © Times
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Seit Januar dieses Jahres wurden 42 Sachbeschädigungen mit homophobem Hintergrund gezählt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor. Den Grünen zufolge könne man auf das gesamte Jahr gesehen quasi von einer Verdopplung homophober Vandalismus-Fälle ausgehen: 2018 wurden laut dem Schreiben insgesamt 25 solche Sachbeschädigungen verzeichnet, in den Vorjahren noch weniger.

Dabei werden Angriffe auf Gedenkstätten und Erinnerungsorte für Trans- und Homosexuelle erst seit 2019 gesondert gezählt. Unter den 42 verzeichneten Straftaten wurden neun an Denkmälern verübt – besonders oft traf es das NS-Denkmal in Berlin.

„Die deutliche Zunahme homo- und trans-feindlicher Angriffe auf Gedenkstätten und -Orte ist alarmierend“, so Grünen-Politiker Sven Lehrmann. Man müsse davon ausgehen, dass die Zahl der nicht gemeldeten Sachbeschädigungen noch weitaus höher sei. Lehrmann forderte eine genauere Erfassung solcher Angriffe und einen „bundesweiten Aktionsplan“, der zu einer größeren Akzeptanz der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt führen soll.

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