Der Boykott gegen die Todesstrafe für Homosexuelle im Sultanat Brunei (SCHWULISSIMO berichtete) zieht weite Kreise. Und das schönste daran ist: Es macht Schule.
Es gibt immer noch Länder wie Katar, Ägypten oder die Vereinigten Emirate, in denen Homosexuelle verfolgt und sogar mit dem Tod bestraft werden können, wie das jetzt-Magazin der Süddeutschen Zeitung berichtet. Die Londoner Verkehrsbehörde (TfL) hat nun, nachdem sie im vergangenen Monat alle Werbeanzeigen für Brunei verbannt hat, ihr Werbeverbot in den öffentlichen Verkehrsmitteln auf elf weitere Länder ausgeweitet, darunter: Saudi Arabien, Nigeria, Jemen, Mauretanien, Afghanistan, Iran, Somalia, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Sudan und Pakistan.
Verantwortlich für dieses Verbot ist die Politikerin der britischen Grünen Caroline Russell. Der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, ist mächtig stolz, dass London eine Stadt sei, in der jeder lieben könne, wen er will.
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