IDAHOBIT im Deutschen Fußball Fußballbund stellt sich queer gegen Diskriminierung
Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) ersann der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dieses Jahr die Kampagne #wirstellenunsqueer – ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Dabei ruft der DFB auch zum Mitmachen auf: „Stellt euch queer und postet ein gedrehtes Foto von euch. Dazu der Hashtag #wirstellenunsqueer. Wir freuen uns über eure Beiträge und teilen sie.“
Bereichernde Vielfalt
„Vielfalt bereichert unser Leben“, so der DFB in einer Erklärung. „Doch der Umgang mit Vielfalt fällt nicht immer leicht. Dabei machen uns die Herkunft, die Religion, das Alter, das Geschlecht, die sexuelle Orientierung oder auch unsere körperlichen und geistigen Handicaps als Menschen erst aus.“ Menschen aller Gruppenzugehörigkeit spielten Fußball. Und das habe die Mitgliedsstrukturen des Fußballs „durchaus positiv verändert“. Als Herausforderung für die Zukunft sieht der DFB, dass Verbände und Vereine noch besser darin werden können, alle Menschen anzusprechen.
Im Fußball und darüber hinaus
Außerdem müsse man sich dem „erstarkende[n] Rechtspopulismus“ und der „damit einhergehende[n] zunehmende[n] gruppenbezogene[n] Menschenfeindlichkeit in der Bevölkerung“ entgegenstellen. Als größter Sportfachverband der Welt habe der DFB eine einzigartige Reichweite und damit eine „besondere gesellschaftliche Verantwortung“: „Ob und wie das Miteinander im Fußball gelingt, wird oft als Gradmesser für das soziale Klima und Miteinander in Deutschland insgesamt angesehen.“