Totschlag in Philadelphia Türsteher streckte schwulen Gast mit einem Schlag nieder
Eric Pope († 41) wurde am Morgen des 16. April wegen Trunkenheit aus einer LGBTI*-Bar in Philadelphia hinausbegleitet. Eine Überwachungskamera zeichnete auf, wie er ausgelassen die Straße entlang tanzte – bis der Türsteher erneut auf ihn zukam und ihm ins Gesicht schlug. Pope ging zu Boden und blieb reglos liegen. Eine Woche später erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen. Einen Tag nachdem der Haftbefehl erlassen wurde, stellte sich der 24-jährige Kenneth Frye freiwillig der Polizei.
Bekannte sind fassungslos
„Alle, die ihn kennen, sind ziemlich schockiert“, so Popes Freund Tim Craig laut der Los Angeles Blade. „Denn er war wirklich nicht der Typ Mensch, von dem man denken würde, dass er aus einer Bar rausfliegt. […] Er war nicht streitlustig. Er hat sich nicht in Schlägereien verwickeln lassen. Es ist wirklich ein Schock für alle, die ihn kannten.“
Ein großer Verlust
Bürgermeister Jon Mitchell aus New Bedford, wo Pope von 2001 bis 2010 zum Schulkomitee gehörte, schrieb laut PinkNews: „Eric […] war damals die jüngste Person, die jemals in diesen Ausschuss gewählt wurde. Er […] zeichnete sich […] als leidenschaftlicher Befürworter der Anhebung der akademischen Standards aus.“ Politiker Tony Cabral fügte hinzu: „Eric war ein großzügiger und fürsorglicher Freund […]. Dies ist ein großer Verlust für unsere Gemeinde.“