AIDS-Konferenz in USA Schlachtplan zum Ende der Epidemie bis 2030
Mehr als 3000 Teilnehmer werden zur 23. jährlichen AIDS-Konferenz der Vereinigten Staaten vom 5. bis 8. September in Washington, D. C. erwartet. Ausgerichtet wird die Versammlung von dem dort beheimateten National Minority AIDS Council (MNAC).
Die diesjährige Konferenz beschäftigt sich mit dem Plan, den Präsident Trump bei seiner Ansprache zur Lage der Union vorstellte. Dieser soll die HIV-Epidemie bis 2030 beenden. Laut Robert Redfield, Leiter der Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention, sollen dazu präventive Behandlungen wie PrEP und U=U aggressiv beworben werden – vor allem in den Gegenden mit den höchsten HIV-Neuinfektions-Raten.
Laut Paul Kawata, Geschäftsführer des MNAC, müsse man diese erprobten Maßnahmen noch den besonders betroffenen Regionen und Personen schmackhaft machen, die meist marginalisierten Randgruppen angehören. Die Teilnehmer sollen Möglichkeiten finden, um die geschätzten 400.000 HIV-Positiven zu erreichen, die sich nicht behandelt werden oder sich gar ihrer Ansteckung nicht bewusst sind.