Direkt zum Inhalt

Sie wollen keine Sexualkunde Britische Eltern gegen LGBTI*-Themen an der Grundschule

Von co - 01.11.2021 - 14:00 Uhr
Britische Eltern gegen LGBTI*-Themen an der Grundschule
Foto: © twitter.com_Bob_cart124
ANZEIGE
Loading audio player...

Eine offizielle Richtlinie fordert, dass alle Schulen LGBTI*-Inhalte in ihren Lehrplan aufnehmen, um die Schüler:innen auf die Gesellschaft vorzubereiten und Diskriminierung einzudämmen. An der Londoner Grundschule Manorfield in Tower Hamlets soll nun ebenfalls Beziehungs- und Sexualkunde (RSE) unterrichtet werden. Einige Eltern bemängeln nun, dass der Unterricht weder an das Alter der Kinder noch an deren Religionszugehörigkeit angepasst sei.

LGBTI*-Beziehungen im Lehrplan

Auf Twitter forderten die Parents of Manorfield, dass Sexualkunde vom Lehrplan ihrer Sprösslinge verbannt wird. Vor allem wollen sie nicht, dass die Kinder vor der fünften Klasse (zwischen 9 und 10 Jahren) etwas über LGBTI*-Beziehungen oder Sexualorgane erfahren. Nach eigenen Angaben protestierten rund 150 Eltern vor der Manorfield Primary School. Es war bereits die dritte Protestaktion innerhalb von zwei Wochen. Laut Journalist Robert Carter hatten die Eltern die Demo einberufen, nachdem die Schule erklärte, dass sie weder Masturbation noch Pornografie unterrichten wolle, aber an LGBTI*-Beziehungen als Thema festhalte.

Kulturkampf an den Schulen

„Raubt unseren Kindern die Unschuld nicht“ und „Erziehung, nicht Sexualisierung“, forderten die Eltern laut PinkNews. „Zu viel, zu früh“ und „Mein Kind – Meine Wahl“, so die Kritik an Schulleiter Paul Jackson, für dessen Rücktritt man ebenfalls plädierte. Denn Jackson habe wiederholte Aufforderungen zu einem Beratungsgespräch über den Lehrplan ignoriert.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

FalterTipp Pop: Ebow – Cool, queer und gesellschaftskritischtazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesndQueer | Razzia in Casa Kuá schüchtert Berliner trans* Community eintazRazzia in queerem Community-Ort: Alles wegen ein paar TablettenAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Heiße Heated Rivalry-Stars

TV-Serie räumt Nominierungen ab

Die „Heated Rivalry“-Stars Hudson Williams und Connor Storrie sind bei den Grindr Awards gleich mehrfach für ihre sexy Körper nominiert.
Ferran Torres leicht bekleidet

Fußballstar polarisiert mit Fotos

Spaniens Fußballstar Ferran Torres sorgt mit einer freizügigen Unterwäschekampagne für Aufsehen – und entfacht erneut Diskussionen in sozialen Medien.
Türklinke im Hintern

Kuriose Fälle in Notaufnahmen

Mehr als 1.500 Briten suchten binnen eines Jahres in England wegen Fremdkörpern im Hintern eine Notaufnahme auf. Ärzte warnen vor Verletzungsgefahren.
Alfie Watts übers Coming-Out

Familie reagierte mit Ablehnung

„Race Across the World“-Gewinner Alfie Watts spricht über die Ablehnung seiner Familie nach seinem bisexuellen Coming-Out und besondere Unterstützung.
Antidepressiva machen schwul

Neue Theorien aus Russland

Russlands Duma-Abgeordneter Vitali Milonow behauptet, Antidepressiva könnten Homosexualität auslösen, und fordert strengere Verschreibungsregeln.
STI-Welle in Italien

Sehr starker Anstieg bei Männern

In Italien steigen die Meldungen sexuell übertragbarer Infektionen deutlich. Besonders betroffen sind Männer, die Sex mit Männern haben.
Streit um UN-Menschenrechtsrat

Ausschluss von Anti-LGBTIQ+-Länder?

Fünf Staaten, die Homosexualität bestrafen, wurden jetzt in den UN-Menschenrechtsrat gewählt. Die African Human Rights Coalition übt scharfe Kritik.
Sportstreit in Nebraska

Trans* Verbot vor Abstimmung

Das Oberste Gericht Nebraskas lässt eine Abstimmung über ein Verfassungsverbot für trans* Sportlerinnen im Mädchen- und Frauensport zu.
Trauer um Coos Huijsen

Vorreiter der Community ist tot

Der Niederländer Coos Huijsen bekannte sich 1976 als erster Parlamentarier weltweit öffentlich zu seiner Homosexualität. Nun ist er gestorben.