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Verstöße gegen den Lockdown Londoner Polizei verhängt Geldstrafen fürs Cruisen

Von co - 28.12.2020 - 15:00 Uhr
Londoner Polizei verhängt Geldstrafen fürs Cruisen
Foto: © Jessica Zaccaria
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Der Londoner Stadtpark Hampstead Heath ist ein bekannter Cruising-Spot. Schon als homosexuelle Aktivitäten noch illegal waren, wurden hier zahlreiche Männer festgenommen. Und auch die Corona-Krise konnte einige Männer nicht von sexuellen Begegnungen im Grünen abhalten. Als die Polizei Hinweise aus der Bevölkerung erhielt, dass der Park entgegen der Lockdown-Regeln weiterhin zum Cruisen genutzt werde, verhängte sie Bußgelder in Höhe von 220 Euro an einige der Männer, die sie dort antraf.

Wegen der heiklen Geschichte des Ortes wandten sich die Beamten außerdem an die Peter Tatchell Foundation. Die Stiftung rief alle schwulen und bisexuellen Männer dazu auf, die Pandemie-Maßnahmen zu beachten. Außerdem solle man bitte auf Sex verzichten, wenn man von Spaziergängern gesehen werden könne. Die Polizei versicherte, dass es keine Park-Patrouille geben würde – Hinweisen aus der Bevölkerung müsse sie allerdings nachgehen. Wer sich beim Cruisen verstecke, den wolle die Polizei in Ruhe lassen. Wegen Corona mache man sich laut PinkNews allerdings Sorgen um die Cruisenden.

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