Direkt zum Inhalt

Rentner erhält Haftstrafe Vater heuerte Profikiller an, um schwulen Sohn zu bestrafen

Von co - 17.12.2020 - 14:00 Uhr
Vater heuerte Profikiller an, um schwulen Sohn zu bestrafen
Foto: © kieferpix
ANZEIGE
Loading audio player...

Ein 75-jähriger Italiener fand heraus, dass sein Sohn schwul ist. Daraufhin heuerte er für 2.500 Euro einen Profi an, der seinen 43-jährigen Sohn und dessen Partner angreifen und ihr Auto demolieren sollte. Er wollte, dass der Mann seinem Sohn, einem Chirurgen, die Finger brach. Das Komplott wurde jedoch vereitelt: Der Profikiller verpetzte seinen Auftraggeber bei dem vorgesehenen Opfer.

Wie Newsweek schreibt, wurde dem Rentner vor Gericht zudem häusliche Gewalt gegen seine inzwischen geschiedene Ehefrau vorgeworfen. Als der Sohn in eine körperliche Auseinandersetzung zwischen seinen Eltern eingriff, soll der Vater ihm damit gedroht haben, ihm die Beine brechen zu lassen. Außerdem habe er ihn bei der Polizei angeschwärzt. Sohn wie Mutter hätten eine „begründete Angst um ihre Sicherheit und die der mit ihnen verbundenen Personen“ entwickelt, die sie dazu zwang, ihre Gewohnheiten zu ändern. Der Sohn traute sich beispielsweise kaum noch, neue Patienten kennenzulernen. Das Gericht verurteilte den Rentner jetzt zu zwei Jahren Haft.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

rbb24Razzia in Zentrum für queere Menschen in BerlinDER STANDARDSiebte Staffel von "Temptation Island VIP" auf RTL+: No-Go MikrobikiniRheinische PostWie sicher schwule Paare sich fühlen: „Wir fallen als Familie im Alltag auf“Frankfurter Allgemeine ZeitungGriechenland: Zwölf Migranten bei zwei Bootsunglücken ums Leben gekommenAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Regenbogen spaltet Amsterdam

Streit um queere Sichtbarkeit

Ein geplanter Regenbogenweg in Amsterdam sorgt für Streit. Während Initiatoren ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen wollen, protestieren Anwohner.
Keine PrEP in der Schweiz?

Ende der Kassenleistung 2027

In der Schweiz ist die Kostenübernahme für die HIV-Schutzpille PrEP nur bis Ende 2026 gesichert. LGBTIQ+-Verbände warnen vor Rückschritten.
Regenbogen-Steine für alle

Dragqueen rettet LGBTIQ+-Symbol

Nach dem Abriss eines Regenbogen-Zebrastreifens in Miami Beach verkauft eine Dragqueen dessen Pflastersteine nun für den guten Zweck.
Razzia in queerem Zentrum

Protest nach Einsatz in Berlin

Eine Polizeidurchsuchung im queeren Zentrum Casa Kuà in Berlin-Kreuzberg löst Proteste aus. Die Linke kritisiert den Einsatz scharf.
LGBTIQ+-Schutz in der Ukraine

Queere Community bleibt skeptisch

Die Ukraine plant einen besseren Schutz von LGBTIQ+-Menschen. Doch frühere Gesetzesvorhaben und fehlende Partnerschaftsrechte sorgen für Zweifel.
Israel wählt neue Knesset

LGBTIQ+-Rechte unter Druck

Vor der Parlamentswahl in Israel stehen die Zukunft Netanjahus, der Krieg in Gaza und der Schutz von LGBTIQ+-Menschen im Mittelpunkt.
Scharfe Kritik von UN-Experten

Angriffe auf LGBTIQ+ in der Türkei

18 UN-Menschenrechtsexperten verlangen ein Ende der Maßnahmen gegen LGBTIQ+-Aktivisten in der Türkei und warnen vor Einschränkungen der Grundrechte.
Urteil gegen Moldau

EU-Gerichtshof verhängt Geldstrafe

Moldau muss eine LGBTIQ+-Organisation entschädigen, weil Behörden einen Pride-Marsch nach Drohungen von Gegnern eingeschränkt hatten.
Viel Widerstand in Berlin

Rot-Grün-Rote Koalitionspläne

In Berlin wollen Linke, Grüne und SPD gemeinsam regieren. Doch Kritik aus der Bundes-SPD belastet die Gespräche über das Bündnis.