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PrEP und PEP bald frei verkäuflich? // © alvarez
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Neues US-Gesetz PrEP und PEP bald frei verkäuflich?

co - 12.08.2019 - 14:33 Uhr
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Kalifornien erwägt ein Gesetz, das PrEP und PEP zu frei verkäuflichen Medikamenten machen soll. Der Gesetzesentwurf wurde mit einer überwältigenden Mehrheit vom Senat bewilligt. Während PrEP vorsorglich eingenommen wird, ist PEP ein Notfall-Medikament, das im Nachhinein eine HIV-Infektion verhindern soll. Beide Präparate sind in den USA bislang nur auf Rezept erhältlich – in manchen Fällen muss der Arzt zuvor sogar die Zustimmung der Versicherungsgesellschaft einholen.

In Zukunft sollen Patienten sich in der Woche vor dem Kauf auf HIV testen und von Apothekern über Nebenwirkungen, Risiken und Anwendung aufgeklärt lassen. Die Apotheker sollen außerdem die Versicherung informieren. Die California Medical Association sieht das Gesetz in seiner jetzigen Form kritisch: Die Einnahme von PrEP erfordere Vorsichtsmaßnahmen, die in einer Apotheke nicht durchführbar sind – beispielsweise eine Überprüfung von Leber- und Nierenfunktion. Daher fordert die Organisation, dass nur PEP frei verkäuflich sein sollte.

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