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Lesbe verklagt die Polizei Beamte glaubten nicht an Vergewaltigung

Von co - 03.06.2020 - 11:54 Uhr
Beamte glaubten nicht an Vergewaltigung
Foto: © Tinnakorn Jorruang
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Eine ehemalige Studentin an der University of Wyoming verklagte die Polizei-Station, weil die Beamten ihre Vergewaltigungs-Vorwürfe abwiesen: Sie habe nur gedacht, vergewaltigt worden zu sein, weil sie eine Lesbe ist und es „merkwürdig“ gewesen sei.

Deputy Aaron Gallegos und Sgt. Christian Handley führten im Februar 2017 ein aufgezeichnetes Interview mit dem Beschuldigten durch. Während des 23-minütigen Interviews fühlte sich die Studentin laut Wyoming Public Media, als würde sie verhört und beschuldigt. Der Beschuldigte sei laut den Polizisten ein „guter Kerl“ und sein Leben sollte deswegen nicht ruiniert werden: „Würden Sie das wollen, 20 Jahre im Gefängnis verbringen für eine angebliche Vergewaltigung, wenn es einvernehmlich war? Es war merkwürdig, es ist passiert, aber er hat Sie nicht vergewaltigt?“, so Gallegos. Handley verstand nicht, wie es denn nicht einvernehmlich gewesen sein könne – wo sie doch in der vorherigen Nacht einvernehmlichen Sex mit ihm gehabt habe. Die damaligen Vorwürfe wurden nicht weiter verfolgt, weil die Beamten auf ihrer Version der Ereignisse beharrten.

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