Geringe Kosten, großer Wirkung Erster Regenbogen-Zebrastreifen in Villach
Der Villacher Gemeinderat beschloss in seiner letzten Sitzung nicht nur den Rechnungsabschluss 2019 und ein Corona-Hilfspaket, sondern auch gleich drei Regenbogen-Zebrastreifen. Gefordert wurden diese laut der Kleinen Zeitung von SPÖ, Grünen und Erde. Die bunten Fußgängerübergänge sollen zusammen mit der bereits installierten Regenbogen-Bank vor dem Standesamt für Inklusion und Toleranz stehen. Der erste Übergang soll nun nahe des Jugendzentrums eingefärbt werden.
Im Antrag hieß es, die Stadt Villach nehme dadurch eine „Vorbildfunktion“ für die restlichen Bezirke in Kärnten ein. Verkehrs-Referent Harald Sobe (SPÖ) erklärte: „Es werden Zebrastreifen, wie es sie in anderen Städten auch gibt. Die Kosten sind gering, die Symbolwirkung groß.“
Gegen den Antrag, der mit großer Mehrheit angenommen wurde, stimmten FPÖ, ÖVP und BLV: „Verkehrszeichen sollten nicht für andere Dinge genutzt werden, sie dienen der Sicherheit der Menschen“, so FPÖ und ÖVP. Sobe hingegen glaubt, dass die bunten Zebrastreifen die Sicherheit sogar erhöhen könnten, weil sie so viel augenfälliger seien.