Angriff in der U-Bahn Fürs Händchenhalten mit Pfefferspray besprüht
Eines Abends hakte Edgar Aragall sich in Barcelonas U-Bahn bei einem männlichen Freund ein. Daraufhin fragte eine unbekannte Mitfahrerin Aragall, ob er schwul sei. Sie redete sich in Rage und beschimpfte Aragall dabei mit schwulenfeindlichen Ausdrücken. Eine andere Mitfahrerin versuchte einzugreifen und die beiden Männer in Schutz zu nehmen. Daraufhin eskalierte der Konflikt und die wütende Angreiferin und deren Partner nahmen die Schlichterin ins Visier. Aragall hielt während dessen Ausschau nach Sicherheitspersonal, fand aber niemanden.
Plötzlich attackierte die aufgebrachte Frau Aragall mit Pfefferspray und verletzte ihn dabei im Gesicht, an den Augen und am Bauch. Sowohl die Angreiferin als auch deren Partner verschwanden nach der Attacke. Aragall musste im Krankenhaus behandelt werden. Gegenüber dem lokalen Nachrichtensender BTV sagte er: „Das ist leider unser Alltag“. Doch während Aragall zuvor schon Homophobie erfahren habe, sei es noch nie so ausgeartet. Er sei noch immer zu geschockt, um den Vorfall wirklich zu verarbeiten.