Bild: Jinkx Monsoon – Archivaufnahme.
Jinkx Monsoon und BenDeLaCreme haben ihre neue „Jinkx & DeLa Holiday Show“ für die Saison 2026 auf die Bühne gebracht. Die Tournee startete nach der Ankündigung am 6. November und führt durch die USA und Kanada. In aktuellen Interviews erklären beide, warum ihre Zusammenarbeit und das Gefühl von Gemeinschaft zum Kern der Show gehören.
Ein Konzern mischt sich in die Festtagsfreude ein
BenDeLaCreme beschrieb in einem aktuellen Interview die neue Handlung: Die gemeinsame Show gerät unter den Einfluss eines Unternehmens, das eigene Vorstellungen davon hat, was auf der Bühne stattfinden soll. Daraus entsteht der Konflikt, in dem das Duo seine Form von Feiertagsunterhaltung behaupten muss.
Für die beiden ist es die neunte gemeinsame Holiday-Saison. Dass eine Reihe wiederkehrt, bedeutet dabei nicht, dass nur dasselbe Programm erneut gespielt wird. Die aktuellen Interviews stellen die Ausgabe als neue Show vor. Ein bestimmter Abend oder eine einzelne Nummer lässt sich daraus vorab allerdings noch nicht beurteilen.
Zusammenarbeit statt Konkurrenz
Im aktuellen Gespräch hebt Monsoon hervor, wie beide sich gegenseitig in ihrer künstlerischen Entwicklung unterstützen. Ihre Zusammenarbeit beschreiben sie als bewusste Entscheidung für Freundschaft und gemeinsame Arbeit. Gerade in einer Branche, die Persönlichkeiten häufig miteinander vergleicht, setzt das einen eigenen Akzent.
Für das Publikum kann darin ein Wiedererkennungswert liegen: Wahlfamilie entsteht nicht allein durch ein großes Wort, sondern durch wiederholte Entscheidungen füreinander. Eine gemeinsame Tradition kann Halt geben, ohne dass alle Beteiligten dieselbe Herkunft, dieselben Feiertage oder dieselben Vorstellungen von Familie haben müssen.
Weihnachten darf unterschiedliche Formen haben
Eine queere Weihnachtsshow kann mit Erwartungen spielen, die mit der Jahreszeit verbunden sind: Harmonie, festgelegte Rollen und die Vorstellung, wie ein Familienfest auszusehen hat. Humor schafft einen Raum, diese Bilder zu verschieben. Das Publikum muss deshalb nicht jedes klassische Feiertagsmotiv ablehnen, um an der Verdrehung Freude zu haben.
Auch ein eigener Abend mit Freunden braucht kein perfektes Gegenmodell zum traditionellen Fest. Ein klar abgesprochener Rahmen, bezahlbare gemeinsame Pläne und Platz für unterschiedliche Bedürfnisse können genügen. Wer nicht feiern möchte, darf ebenfalls dazugehören. Gerade darin wird Gemeinschaft im Alltag konkret.
Was für einen Besuch wichtig ist
Die angekündigte Tour betrifft Nordamerika. Aus dieser Meldung folgen keine Deutschlandtermine. Wer ohnehin eine Reise in die USA oder nach Kanada plant, sollte den passenden Termin, Spielort und die Ticketbedingungen über die offizielle Tourseite prüfen. Ein Interview ersetzt keine aktuelle Verfügbarkeitsanzeige.
Der Nachrichtenanlass ist der Tourstart mit einer neuen Ausgabe der Show. Für Fans hierzulande liefert das einen Blick darauf, wie zwei bekannte Dragkünstlerinnen ihre gemeinsame Tradition weiterentwickeln und warum sie dabei auf Freundschaft und ein geteiltes Publikum setzen.
Weitere Informationen: offizielle Tourseite.
Stand: 7. November 2026.