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Ausraster im Flugzeug Homophober Mann fixiert und vom FBI abgeführt

Von ms - 08.09.2026 - 11:30 Uhr
Homophober Ausraster im Flugzeug
Foto: iStock / Brycia James
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Passagiere eines American-Airlines-Flugs von Dallas Fort Worth International Airport nach Newark haben einen Mann mit Klebeband und Kabelbindern festgehalten. Der 67-Jährige soll während des Flugs gewalttätig geworden sein, über Jesus und die Hölle geschrien und eine Flugbegleiterin rassistisch und homophob beleidigt haben.

Das Wichtigste im Überblick

  • Auf einem Flug von Dallas nach Newark soll ein 67-jähriger Mann gewalttätig geworden sein.
  • Der Mann soll über Jesus und die Hölle geschrien sowie eine schwarze Flugbegleiterin rassistisch und homophob beleidigt haben.
  • Mehrere Passagiere hielten ihn schließlich mit Klebeband und Kabelbindern fest.
  • Der Flug wurde nach Baltimore umgeleitet, wo der Mann festgenommen wurde.
  • Das FBI untersucht den Vorfall und prüft mögliche Anklagen auf Bundesebene.
  • Der Mann wurde wegen Körperverletzung zweiten Grades und ordnungswidrigen Verhaltens angeklagt und inzwischen wieder freigelassen.
  • American Airlines betonte, Gewalt nicht zu tolerieren.

Passagiere überwältigen Mann an Bord

Der mutmaßlich beteiligte Mann wurde später als Arthur „Layne“ Lundeen, ein 67-jähriger Immobilienmakler aus Tucson, identifiziert. Nach Angaben von KVOA entließ das Immobilienunternehmen Long Realty Lundeen. Ein von TMZ veröffentlichtes Video zeigt mehrere Passagiere, die Lundeen auf seinem Sitz in der First Class körperlich festhalten, während andere den Vorfall beobachten. Nach Berichten begann die Situation damit, dass der Mann, der einen betrunkenen Eindruck gemacht haben soll, zu schreien begann.

Die Lage verschärfte sich demnach, als Lundeen eine schwarze Flugbegleiterin, die ihn zu beruhigen versuchte, mit rassistischen und homophoben Beleidigungen attackiert haben soll. Berichten zufolge schubste oder schlug er anschließend den Passagier neben sich und schlug auf dessen Computer ein. Als eine Frau eingreifen wollte, soll er auch sie gestoßen haben. Daraufhin griffen drei männliche Passagiere ein und hielten Lundeen fest. Die Flugbegleiter stellten ihnen anschließend Kabelbinder und Klebeband zur Verfügung. Auf Fotos von dem Vorfall ist Lundeen zu sehen, wie seine Stirn, sein Kinn, seine Brust und seine Arme mit Klebeband fixiert sind. Auch seine Handgelenke waren gefesselt. Ein Passagier saß teilweise auf ihm, um ihn bis zur Landung unter Kontrolle zu halten.

Flug nach Baltimore umgeleitet

Der Flug wurde schließlich nach Baltimore umgeleitet. Dort nahmen Verkehrspolizisten Lundeen fest. Ein Sprecher des FBI erklärte gegenüber TMZ, die Behörde untersuche den Vorfall, um festzustellen, ob Anklage auf Bundesebene erhoben werde. Auf Ebene des Bundesstaates wurde Lundeen wegen Körperverletzung zweiten Grades und ordnungswidrigen Verhaltens angeklagt. Inzwischen wurde er wieder freigelassen. Das Verfahren läuft weiter.  American Airlines erklärte: „Die Sicherheit und der Schutz unserer Kunden und Teammitglieder haben für uns höchste Priorität, und wir tolerieren keine Gewalt. Wir danken unseren Teammitgliedern für ihre Professionalität und unseren Kunden für ihr Verständnis.“

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