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Hollywood-Projekt von Madonna scheitert

Hollywood-Projekt von Madonna Streit um Budget verhinderte offenbar zwei Biopics

ms - 23.06.2026 - 09:00 Uhr
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Popstar Madonna (67) hat nach eigenen Angaben die geplante Verfilmung ihrer Lebensgeschichte aufgegeben, nachdem es zu Konflikten mit dem Studio Universal gekommen sei. Offenbar ist auch die Streaming-Serie über ihr Leben Geschichte. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Madonna plante einen Film über ihr eigenes Leben
  • Das Projekt scheiterte nach ihren Angaben an Budgetstreitigkeiten mit Universal
  • Auch eine Serienentwicklung bei Netflix kam nicht zustande
  • Rechtefragen und fehlende kreative Besetzungen verzögerten die Umsetzung zusätzlich
  • Aus der Krise heraus entstand ein neues Musikalbum
  • Persönliche familiäre Schicksalsschläge prägten die Arbeit stark
  • Die Zusammenarbeit mit ihrer Tochter wurde zu einem entscheidenden Moment

Gescheiterte Filmpläne 

„Ich sollte einen Film über mein Leben machen“, sagte sie gegenüber dem Interview Magazine. Über mehrere Jahre habe sie an dem Projekt gearbeitet, darunter zwei Jahre am Drehbuch sowie weitere zwei Jahre in Zusammenarbeit mit Produzenten zu Budget- und Besetzungsfragen. Zentraler Streitpunkt sei dann das Budget gewesen. „Wir haben uns gestritten, ich und Universal, wegen des Budgets, weil ich – ich habe ein außergewöhnliches Leben gehabt. Ich habe ein sehr großes Leben gehabt, also brauchte ich ein großes Budget.“ Sie habe deutlich gemacht, dass ihre Geschichte nicht als kleines Projekt umgesetzt werden könne. „Es wird kein –“, sagte sie, während der Interviewer ergänzte: „Ein Independent-Film.“ Madonnas Antwort: „Nein. Sie konnten das einfach nicht nachvollziehen.“

Nach dem Ende der Zusammenarbeit habe sie versucht, das Projekt günstiger umzusetzen. „Ich habe einen Weg gefunden, es für weniger Geld in Serbien zu machen“, erklärte sie. Doch auch dieser Ansatz sei gescheitert. Besonders irritiert habe sie eine Reaktion des Studios: „Wir glauben nicht, dass Sie länger als vier Tage in Serbien bleiben würden.“ Darauf habe sie geantwortet: „Haben Sie das Drehbuch gelesen? Mein ganzes Leben war Überleben. Ich gehe dort nicht hin, um Urlaub zu machen.“

Netflix-Projekt ebenso am Ende

Nach dem Ende des Filmprojekts habe Netflix Interesse an einer Serienadaption gezeigt. „Als das gescheitert war, hat sich Netflix gemeldet, um eine Serie zu machen“, sagte Madonna. Doch auch dieses Vorhaben habe sich inzwischen als schwierig erwiesen. Sie habe ihr ursprüngliches Drehbuch nicht ohne erhebliche finanzielle Hürden nutzen können: „Ich konnte das Drehbuch, das ich mit Universal hatte, nicht verwenden, außer ich hätte es ihnen zu einem unverschämt hohen Preis abgekauft, obwohl ich es selbst geschrieben habe.“ Die Entwicklung einer Serie habe sich grundsätzlich anders gestaltet als ein Filmprojekt. „Man muss viele Autoren treffen und den richtigen Showrunner finden, und ich habe keinen gefunden“, sagte sie. Dieser Prozess habe sich über acht oder neun Monate hingezogen. In dieser Zeit habe sie zunehmend das Bedürfnis verspürt, kreativ weiterzuarbeiten: „Gut, dass ich noch einen anderen Job habe, denn ich muss arbeiten, ich muss kreativ sein. Ich muss das tun, wofür ich auf diese Erde gekommen bin.“

Rückkehr zur Musik 

Schließlich habe sie wieder mit dem Produzenten Stuart Price zusammengearbeitet. „Ich habe Stuart kontaktiert, weil ich dachte, die Welt ist in einer sehr dunklen Lage und die Menschen müssen tanzen“, so die Queen of Pop weiter. Gemeinsam habe man an einer Fortsetzung ihres früheren Erfolgsalbums gearbeitet: „Confessions on a Dance Floor: Part II“. Die Entscheidung sei auch von einer schwierigen persönlichen Phase geprägt gewesen. Ihr Bruder sei schwer erkrankt, ihre Stiefmutter gestorben, und später auch ihr Bruder verstorben. Zudem habe ihre Tochter sie kontaktiert: „Sie kam auf mich zu, um gemeinsam einen Song zu schreiben, als Weg, unsere Beziehung zu heilen“, sagte Madonna.

Diese Ereignisse hätten ihr verdeutlicht, dass der Zeitpunkt für das Album gekommen sei. „Es hat sich einfach so angefühlt, als hätte ich viel loszuwerden.“ Rückblickend beschreibe sie diese Phase ihres Lebens als eine Zeit, in der alles irgendwie zusammenhängt: „Es beginnt mit dem Tod und endet mit dem Tod, aber dazwischen ist all dieses Leben.“ Das Album sei letztlich aus dem Scheitern der Film- und Serienpläne entstanden – und aus dem Bedürfnis, die eigene Geschichte dennoch künstlerisch zu verarbeiten. Am 3. Juli erscheint „Confessions 2“

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