Direkt zum Inhalt
Cara Delevingne outet sich als lesbisch

Starkes Signal für Queers Model Cara Delevingne outet sich als lesbisch

tb - 08.05.2026 - 16:00 Uhr
Loading audio player...

Model und Schauspielerin Cara Delevingne bringt die Bühne bei einem Rosalía-Konzert zum Beben und outet sich in London als lesbisch - zuvor bezeichnete sie sich als pansexuell und genderfluid. Für ihre prominenten Ex-Partner wie Harry Styles, Jake Bugg oder Jack O’Connell hatte sie nicht gerade schmeichelhafte Worte übrig: Mit einer Prise typisch britischem Humor ließ sie es sich zudem nicht nehmen, auf ihre Erfahrungen mit Männern hinzuweisen – Männer würden, so ihre Worte, nicht immer die Bedürfnisse von Frauen verstehen.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Cara Delevingne gab bei einem Rosalía-Konzert in London ihr Coming-out als lesbisch bekannt.
  • In ihrer Ansprache nahm sie augenzwinkernd Bezug auf ihre Erfahrungen mit Männern.
  • Die Schauspielerin war in den vergangenen Jahren in Beziehungen mit prominenten Frauen und Männern.

 

Offenes Coming-out auf der Konzertbühne

Cara Delevingne, das britische Model und Schauspielstar, sorgte am Mittwochabend auf einem gut besuchten Konzert von Rosalía in London für einen echten Paukenschlag. Vor dem Publikum erklärte sie erstmals selbstbewusst, dass sie lesbisch sei. Damit machte Cara Delevingne einen persönlichen Wandel öffentlich, nachdem sie sich in der Vergangenheit noch als pansexuell und genderfluid beschrieben hatte. Auch mit einer Prise typisch britischem Humor ließ sie es sich nicht nehmen, auf ihre Erfahrungen mit Männern hinzuweisen – Männer würden, so ihre Worte, nicht immer die Bedürfnisse von Frauen verstehen.

 

Von pansexuell zu lesbisch – ein neuer Schritt

Während Cara Delevingne noch vor wenigen Jahren ihre Offenheit für alle Geschlechter betonte, stellte sie nun klar: Frauen sind für sie das Maß aller Dinge in der Liebe. Bereits 2020 äußerte sie in einem Interview mit dem Magazin Variety, pansexuell zu sein, also sich unabhängig vom Geschlecht zu verlieben. Doch auf der Londoner Bühne ließ sie durchblicken, dass sie sich alle Erklärungen sparen und schlicht sagen könne: Sie ist lesbisch – und fühlt sich dabei sichtbar wohl. Als besonderen Clou ließ Delevingne durchklingen, dass sie früher besonders von „heterosexuellen Frauen“ angezogen war, denn diese galten für sie als reizvolle „Herausforderung“.

 

Klartext zu Ex-Freunden und aktuellem Liebesglück

Für ihre prominenten Ex-Partner wie Harry Styles, Jake Bugg oder Jack O’Connell hatte Delevingne diesmal wenig schmeichelhafte Worte übrig. Mit schelmischem Augenzwinkern sagte sie, dass gerade Männer aus ihrer Sicht oft an weiblichen Bedürfnissen vorbei leben – ein Satz, der im Saal für viel Gelächter sorgte. In festen Händen ist Cara aber längst: Seit etwa zwei Jahren liebt sie die britische Sängerin Minke, mit bürgerlichem Namen Leah Mason. Die beiden treten öffentlich als Paar auf, und Cara spricht offen von einer „richtigen Beziehung“. Damit stellt Delevingne klar: Wer sie heute kennenlernen will, sollte sich besser nicht zu sehr auf Männlichkeit verlassen.

 

Delevingnes Impact für die Community

Für Delevingne ist dieses Coming-out mehr als nur eine Label-Debatte. Mit jedem neuen Bekenntnis zu ihrer Identität wird sie zu einer der sichtbarsten Stimmen der LGBTIQ+-Community Großbritanniens. Bereits früh setzte sie sich für queere Sichtbarkeit ein, nun gibt sie jungen queeren Menschen ein weiteres kraftvolles Vorbild. Auch die Fachwelt reagiert positiv: Ihre Offenheit könne helfen, das gesellschaftliche Klima weiter zu verbessern, sagen britische LGBTIQ+-Aktivistinnen und Aktivisten.

 

Ein Regenbogen auf dem nächsten roten Teppich?

Ob Cara Delevingne in Zukunft noch weitere Facetten ihrer queeren Identität enthüllt oder einfach weiter tough und lustig bleibt, weiß nur sie selbst. Fest steht: Mit ihrem Auftritt in London bringt sie frischen Wind in den Stardom – und sorgt dafür, dass kein Konzertbesuch mehr ohne Glitzer, Witz und eine gute Portion Ehrlichkeit auskommt.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

38 Prozent Kundinnen

Neue strategische Ausrichtung

Am 27. Mai 2026 startet Pornhub "Sapphic", einen neuen Bereich speziell für weibliche Zuschauerinnen mit Liebe zu Frauen.
Blick in New Yorks Queer-Szene

Nur ein Exemplar blieb erhalten

Ein Buch namens „Lesbian Love“ von Evelyn Adams erweist sich als das letzte bekannte Exemplar eines nahezu verlorenen Werks der Queer-Geschichte.
Lesbische Tennisikone

Pionierin der LGBTIQ+-Bewegung

Nach mehr als sechs Jahrzehnten hat die Tennislegende und LGBTIQ+-Aktivistin Billie Jean King ihren Bachelor in Geschichte abgeschlossen.
Fernbeziehung zwischen Frauen

Nessis Kommentar: „Soft Launch“

Vanessa Borck präsentiert erstmals ihre neue Freundin auf Instagram – und beendet damit charmant ihr Liebesversteckspiel.
Donald Trump ist ein "Idiot"

Protestaufruf vor US-Vorwahlen

Musikerin Linda Perry ruft queere Menschen in den USA dazu auf, sich weiter gegen Donald Trump und gesellschaftliche Rückschritte zur Wehr zu setzen.
Queere Repräsentation im Fokus

Gastrolle in Comedy-Hit

Comedy-Ikone Cherry Jones sorgt mit Gastauftritt als lesbische Rivalin bei „Hacks“ für Aufsehen.
Jetzt sind sie zu viert

Geburt kurz nach Gerichtstermin

Australiens Comedy-Queen Rebel Wilson hat am 4. Mai gemeinsam mit Ehefrau Ramona Agruma ihre zweite Tochter begrüßt.
Welthit "Touch Me"

Vom Pin-Up zur Queer-Ikone

Samantha Fox feiert ihren 60. Geburtstag – und mit ihr eine Ära, die bis heute auf Neonfarben, Haarspray und fesselnde Refrains setzt.