Starkes Signal für Queers Model Cara Delevingne outet sich als lesbisch
Model und Schauspielerin Cara Delevingne bringt die Bühne bei einem Rosalía-Konzert zum Beben und outet sich in London als lesbisch - zuvor bezeichnete sie sich als pansexuell und genderfluid. Für ihre prominenten Ex-Partner wie Harry Styles, Jake Bugg oder Jack O’Connell hatte sie nicht gerade schmeichelhafte Worte übrig: Mit einer Prise typisch britischem Humor ließ sie es sich zudem nicht nehmen, auf ihre Erfahrungen mit Männern hinzuweisen – Männer würden, so ihre Worte, nicht immer die Bedürfnisse von Frauen verstehen.
Das Wichtigste im Überblick
- Cara Delevingne gab bei einem Rosalía-Konzert in London ihr Coming-out als lesbisch bekannt.
- In ihrer Ansprache nahm sie augenzwinkernd Bezug auf ihre Erfahrungen mit Männern.
- Die Schauspielerin war in den vergangenen Jahren in Beziehungen mit prominenten Frauen und Männern.
Offenes Coming-out auf der Konzertbühne
Cara Delevingne, das britische Model und Schauspielstar, sorgte am Mittwochabend auf einem gut besuchten Konzert von Rosalía in London für einen echten Paukenschlag. Vor dem Publikum erklärte sie erstmals selbstbewusst, dass sie lesbisch sei. Damit machte Cara Delevingne einen persönlichen Wandel öffentlich, nachdem sie sich in der Vergangenheit noch als pansexuell und genderfluid beschrieben hatte. Auch mit einer Prise typisch britischem Humor ließ sie es sich nicht nehmen, auf ihre Erfahrungen mit Männern hinzuweisen – Männer würden, so ihre Worte, nicht immer die Bedürfnisse von Frauen verstehen.
Von pansexuell zu lesbisch – ein neuer Schritt
Während Cara Delevingne noch vor wenigen Jahren ihre Offenheit für alle Geschlechter betonte, stellte sie nun klar: Frauen sind für sie das Maß aller Dinge in der Liebe. Bereits 2020 äußerte sie in einem Interview mit dem Magazin Variety, pansexuell zu sein, also sich unabhängig vom Geschlecht zu verlieben. Doch auf der Londoner Bühne ließ sie durchblicken, dass sie sich alle Erklärungen sparen und schlicht sagen könne: Sie ist lesbisch – und fühlt sich dabei sichtbar wohl. Als besonderen Clou ließ Delevingne durchklingen, dass sie früher besonders von „heterosexuellen Frauen“ angezogen war, denn diese galten für sie als reizvolle „Herausforderung“.
Klartext zu Ex-Freunden und aktuellem Liebesglück
Für ihre prominenten Ex-Partner wie Harry Styles, Jake Bugg oder Jack O’Connell hatte Delevingne diesmal wenig schmeichelhafte Worte übrig. Mit schelmischem Augenzwinkern sagte sie, dass gerade Männer aus ihrer Sicht oft an weiblichen Bedürfnissen vorbei leben – ein Satz, der im Saal für viel Gelächter sorgte. In festen Händen ist Cara aber längst: Seit etwa zwei Jahren liebt sie die britische Sängerin Minke, mit bürgerlichem Namen Leah Mason. Die beiden treten öffentlich als Paar auf, und Cara spricht offen von einer „richtigen Beziehung“. Damit stellt Delevingne klar: Wer sie heute kennenlernen will, sollte sich besser nicht zu sehr auf Männlichkeit verlassen.
Delevingnes Impact für die Community
Für Delevingne ist dieses Coming-out mehr als nur eine Label-Debatte. Mit jedem neuen Bekenntnis zu ihrer Identität wird sie zu einer der sichtbarsten Stimmen der LGBTIQ+-Community Großbritanniens. Bereits früh setzte sie sich für queere Sichtbarkeit ein, nun gibt sie jungen queeren Menschen ein weiteres kraftvolles Vorbild. Auch die Fachwelt reagiert positiv: Ihre Offenheit könne helfen, das gesellschaftliche Klima weiter zu verbessern, sagen britische LGBTIQ+-Aktivistinnen und Aktivisten.
Ein Regenbogen auf dem nächsten roten Teppich?
Ob Cara Delevingne in Zukunft noch weitere Facetten ihrer queeren Identität enthüllt oder einfach weiter tough und lustig bleibt, weiß nur sie selbst. Fest steht: Mit ihrem Auftritt in London bringt sie frischen Wind in den Stardom – und sorgt dafür, dass kein Konzertbesuch mehr ohne Glitzer, Witz und eine gute Portion Ehrlichkeit auskommt.