Direkt zum Inhalt
Preissegen für Heated Rivalry

Preissegen für Heated Rivalry Auszeichnung als Bestes Drama und Preis für François Arnaud

ms - 12.03.2026 - 16:00 Uhr
Loading audio player...

Die schwule Hit-Serie „Heated Rivalry“ ist bei den diesjährigen LGBTQ-Queerties Awards als bestes TV-Drama ausgezeichnet worden. Hauptdarsteller François Arnaud erhielt zudem den Preis für die beste TV-Performance. Die Auszeichnungen wurden bei der 14. Verleihung der Queerties Awards vergeben, bei der auch Jonathan Bailey, Lady Gaga und Cynthia Erivo geehrt wurden.

Große Bedeutung

Arnaud nahm den Preis nicht persönlich entgegen, sondern meldete sich mit einer aufgezeichneten Dankesrede. „Das bedeutet mir wirklich viel“, so der Schauspieler. „Ich glaube, wahrscheinlich das Wichtigste und Politischste, was wir im Moment tun können, ist einfach unapologetisch zu sein.“ Er widmete die Auszeichnung seinem Co-Darsteller Robbie GK: „Ich möchte das mit meinem Szenenpartner Robbie GK teilen, denn was auch immer ich dort gemacht habe, wir haben es zusammen gemacht. Das ist für dich, Kumpel.“

Schwule Liebe auf dem Eis 

Die Serie erzählt die Geschichte der Eishockeyspieler Ilya Rozanov (Connor Storrie) und Shane Hollander (Hudson Williams), die auf dem Eis Rivalen sind, privat jedoch eine geheime Beziehung führen. Neben dieser Handlung rückt auch die Beziehung zwischen Kip Grady (Robbie GK) und Scott Hunter (Arnaud) in den Mittelpunkt. In der dritten Episode wird besonders gezeigt, wie die beiden ihre Beziehung abseits der Öffentlichkeit gestalten.Bereits zuvor hatte „Heated Rivalry“ bei den GLAAD Media Awards den Preis für die herausragende neue TV-Serie gewonnen.

Weitere Auszeichnungen bei den Queerties gingen an Jonathan Bailey mit dem Badass Award. Lady Gagas Song „Abracadabra“ wurde als bestes Anthem ausgezeichnet. Cynthia Erivo erhielt zwei Preise: für ihre Filmleistung in „Wicked: For Good“ sowie für ihre Memoiren Simply More. Außerdem wurden Margaret Cho mit dem Icon Award, Megan Stalter mit dem Vanguard Award und Mae Martin mit dem Groundbreaker Award geehrt. Die Musikgruppe „Katseye“ gewann den Preis als Breakout Musical Artist. Moderiert wurde die Preisverleihung von Trixie Mattel. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Marihuana macht schwul

US-Pastor sorgt für Heiterkeit

Ein US-amerikanischer Pastor hat mit Aussagen über Marihuana, Homosexualität und Nikotin Heiterkeit und eine Welle der Kritik ausgelöst.
Gay Walking Speed

Gehen schwule Männer anders?

Ein populäres Klischee über das schnelle Gehtempo schwuler Männer rückt durch neue Erkenntnisse über die gesundheitlichen Vorteile zügigen Gehens in den Fokus.
LGBTIQ+-Dating im Wandel

Klarheit statt gemischter Signale

Eine neue Hinge-Studie zeigt, dass LGBTIQ+-Singles in unsicheren Zeiten zunehmend auf emotionale Sicherheit, Beständigkeit und klare Absichten setzen.
Komplettausfall von Ogles

US-Republikaner attackiert Schwule

Homosexualität habe kein Platz in den USA, erklärte der Republikaner Andy Ogles und löst damit eine heftige Debatte in seiner eigenen Partei aus.
Akzeptanzwerte sinken erneut

Weiterer Rückgang dokumentiert

Eine neue Gallup-Umfrage zeigt, dass die Unterstützung für LGBTIQ+-Rechte in den USA nach Jahren des Anstiegs erneut zurückgeht. Ein Alarmsignal!
Stichwahl in Kolumbien

Debatte über LGBTIQ+-Rechte

Vor der Präsidentschaftsstichwahl in Kolumbien richtet sich der Blick auf die Zukunft der LGBTIQ+-Rechte. Haben diese weiter Bestand? .
Warnung von Klaus Wowereit

Sorge um gesellschaftliches Klima

25 Jahre nach seinem berühmten Coming-Out blickt Klaus Wowereit mit Sorge auf die Entwicklung der Akzeptanz von Lesben und Schwulen in Deutschland.
Wandel in Ungarn

Mehrheit für LGBTIQ+-Rechte

Eine Mehrheit der Ungarn spricht sich laut einer neuen Umfrage für die Abschaffung von Gesetzen aus, die die Rechte von LGBTIQ+-Menschen einschränken.
Türkei im Kampf gegen LGBTIQ+

Dritter Anlauf für Hass-Gesetzpaket

Im dritten Anlauf will die Türkei im Juni das geplante Anti-LGBTIQ+-Gesetzpaket durchs Parlament bringen, dass queere Existenz kriminalisieren soll.