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Lady Gaga gewinnt Grammy

Lady Gaga gewinnt Grammys Weitere Awards gingen an Billie Eilish, Yungblud und Bad Bunny

ms - 02.02.2026 - 08:30 Uhr
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Bei den Grammy Awards 2026 hat Lady Gaga zwei Auszeichnungen bekommen für das Beste Pop-Album („Mayhem“) sowie für die beste Dance-Pop-Aufnahme („Abracadabra“). Überdies gewann Gesaffelstein den Preis für die beste Remixed Aufnahme von Gagas „Abracadabra“. „Mayhem“ war damit eines der wichtigsten Werke des Abends. Insgesamt hat die 39-Jährige in ihrer Karriere bereits 14 Grammys gewonnen, sie gehört so zu den erfolgreichsten Künstlerinnen in der Geschichte des Musikpreises. 

Bad Bunny: Album des Jahres

Der Musiker und starke Unterstützer der Community Bad Bunny ist bei den Grammy Awards in Los Angeles mit der wichtigsten Auszeichnung des Abends geehrt worden. Sein Album „DeBÍ TiRAR MáS FOToS“ wurde als „Album des Jahres“ geehrt. Erstmals ging dieser Preis an ein Werk, dessen Songtexte vollständig auf Spanisch verfasst sind.

Der aus Puerto Rico stammende Rapper und Sänger nutzte seinen Auftritt bei der Preisverleihung für eine politische Stellungnahme. Mit Blick auf die US-Einwanderungsbehörde ICE sagte der 31-Jährige: „Bevor ich Gott danke, sage ich: ICE raus!“ Das Publikum reagierte mit stehenden Ovationen, Jubelrufen und lang anhaltendem Applaus. Bad Bunny hatte sich bereits zuvor kritisch zu Abschiebungen und Razzien geäußert und angekündigt, aus Sorge vor ICE-Einsätzen im Rahmen seiner Welttournee vorerst keine Konzerte in den USA zu geben.

Billie Eilish gewinnt mit „Wildflower“

Auch andere Künstlerinnen und Künstler nutzten die Bühne für politische Botschaften. Die bisexuelle Sängerin Billie Eilish äußerte sich ebenfalls kritisch zur Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten. „So dankbar ich auch bin, ich habe ehrlich gesagt nicht das Bedürfnis, etwas anderes zu sagen als: Niemand ist illegal auf gestohlenem Land“, sagte die 24-Jährige. Auch sie erhielt dafür Beifall aus dem Saal. Eilish wurde gemeinsam mit Finneas O’Connell für den Titel „Wildflower“ in der Kategorie „Song des Jahres“ ausgezeichnet.

Cynthia Erivo, Ariana Grande und Yungblud

Zu den weiteren Preisträgern des Abends zählten Kendrick Lamar und SZA, die für „Luther“ mit dem Award für die „Aufnahme des Jahres“ geehrt wurden. Olivia Dean erhielt den Grammy als beste neue Künstlerin. Lola Young gewann in der Kategorie „Beste Pop-Solo-Performance“. In der Kategorie „Beste Pop-Duo-/Gruppen-Performance“ gewannen die bisexuelle Cynthia Erivo und Pop-Sängerin Ariana Grande für „Defying Gravity“. Der queere Sänger Yungblud erhielt zusammen mit Nuno Bettencourt für „Changes (Live From Villa Park)“ die Auszeichnung als Beste Rock-Performance. 

Eine Auszeichnung ging zudem an Regisseur Steven Spielberg, der als Produzent für den Musikfilm „Music for John Williams“ geehrt wurde. Erstmals in der Geschichte der Grammys wurde auch ein K-Pop-Titel prämiert: Der Song „Golden“ aus dem Netflix-Film „KPop Demon Hunters“ erhielt den Preis als bester für visuelle Medien geschriebener Song. Die Grammy Awards wurden in diesem Jahr zum 68. Mal verliehen. Über die Vergabe der Preise entscheiden rund 13.000 stimmberechtigte Mitglieder der Recording Academy.

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