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Eklat um Model Jessica White Verstörendes Statement zur Bisexualität bei Männern

Von ms - 06.03.2026 - 12:30 Uhr
Eklat um Model Jessica White
Foto: IMAGO / FAMOUS
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Jessica White, Victoria’s Secret-Model und ehemalige Jurorin der Castingshow „America’s Next Top Model“, hat in einem Interview jetzt eine sehr umstrittene Meinung zur Bisexualität geteilt, die online einen Shitstorm auslöste. Sie erklärte, dass es gesellschaftlich akzeptiert werde, wenn Frauen bisexuell sind, während dies für Männer nicht der Fall sei.

Doppelmoral beim Star-Model 

In einem Gespräch mit TMZ wurde die 41-Jährige, die auch in der Reality-TV-Show „Famously Single“ zu sehen war, gefragt, welche Verhaltensweisen „für Frauen in Ordnung“ sind, aber „ein Ärgernis“ darstellen, wenn Männer sie an den Tag legen. Zunächst nannte sie „Babygespräche“ als Beispiel, bevor sie ihre Gedanken zur Bisexualität äußerte: „Ich würde auch sagen, es ist immer okay, wenn eine Frau bisexuell ist, aber wenn ein Mann es ist…“, sagte sie, wobei sie den Satz unvollständig ließ und lachend weitermachte. Als sie gebeten wurde, ihre Haltung weiter zu erklären, fügte die Model-Ikone hinzu: „Es gibt für uns alle eine Doppelmoral, oder? Aber ich glaube, dass Frauen mehr Freiheit haben, ihre Sexualität zu erkunden.“

Digitaler Shitstorm 

In den sozialen Medien wurden ihre Aussagen sehr unterschiedlich aufgenommen. Einige Nutzer stellten klar, dass es ihrer Ansicht nach selbstverständlich sei, dass auch Männer bisexuell sein dürfen, während andere ihre Meinung teilten und White in diesem Punkt unterstützten. Die Debatte mündete schlussendlich in einem Shitstorm, die Mehrheit der User online zeigten Unverständnis für das Statement. „Menschen können tun, was sie wollen, du musst es nicht mögen“, kommentierte ein Nutzer. 

Ein anderer Mann schrieb: „LOL! Männer sollten genauso die Freiheit haben, ihre Sexualität zu erkunden, wie Frauen, ohne Verurteilung.“ Und eine Frau bekräftigte: „Es ist super okay, wenn Männer bisexuell sind.“ Die Minderheit jener User, die dem US-Model zustimmen, kommentierten die Debatte mit klischeehaften Aussagen wie: „Ein bisexueller Mann ist ein schwuler Mann.“ Einige Nutzer äußerten sich sogar besonders ablehnend: „Es gibt so etwas wie einen bisexuellen Mann gar nicht!“ 

Missverständnisse über Bisexuelle

Queere Aktivisten indes betonten, dass die sogenannte „bisexuelle Auslöschung“, also die Ablehnung der Existenz von bisexuellen Menschen, bis heute leider ein allzu bekanntes Problem darstelle und das sowohl innerhalb als auch außerhalb der LGBTIQ+-Community. Viele bisexuelle Personen erlebten demnach aufgrund dieser Vorurteile Diskriminierung und Stigmatisierung, was zu psychischen Belastungen führen kann.

Die größte queere Jugendorganisation der USA, das Trevor Project, betonte dazu: „Entgegen gängiger Missverständnisse sind bisexuelle Menschen nicht automatisch promiskuitiv oder ´gierig´ nach Sex, noch sind sie mit höherer Wahrscheinlichkeit untreu. Die Realität ist, dass bisexuelle Menschen eine breite Vielfalt an sexuellen Neigungen haben können – von asexuell oder bi-romantisch bis hin zu sehr sexuell und körperlich. Außerdem bedeutet es nicht, dass jemand, der sich sowohl zu Männern als auch zu Frauen hingezogen fühlt, unbedingt untreu sein wird oder zu beiden Geschlechtern gleichzeitig Beziehungen führen wird!“ 

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