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Überwachung von Stonewall
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Überwachung von Stonewall Queere Aktivisten wollen die Pride-Flagge schützen

ms - 05.03.2026 - 11:00 Uhr
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Nachdem die LGBTIQ+ Pride-Flagge am Stonewall National Monument in New York City im Januar entfernt und wieder aufgezogen wurde, haben queere Aktivisten jetzt eine Kampagne ins Leben gerufen, um die Installation von Sicherheitskameras auf dem Gelände zu finanzieren.

Videoüberwachung des Denkmals

Michael Petrelis, ein bekannter Aktivist für AIDS- und LGBTIQ+-Rechte und Sprecher der Gruppe, startete die Kampagne, um 5.000 US-Dollar zu sammeln. Das Ziel ist es, fünf Kameras zu kaufen, zu installieren und dauerhaft zu streamen, die den Christopher Park im Greenwich Village 24/7 überwachen. In der Kampagne wird darauf hingewiesen, dass derzeit keine privaten Kameras die Überwachung des Denkmals übernehmen. „So wird jeder zukünftige Besuch von Bundesangestellten im Christopher Park, der das Herz des Denkmals bildet, auf Video aufgezeichnet, das wir kontrollieren“, heißt es in der Kampagnenbeschreibung.

Der Kampagnenleiter weist darauf hin, dass die Kameras nicht auf Bundesgrundstücken installiert werden sollen, sondern auf benachbarten „privaten Wohnhäusern“ und „kleinen Geschäften“. Eine der Kameras soll auf den Fahnenmast gerichtet werden, die anderen auf die Eingänge des Parks. „So behält die Gemeinschaft immer die Kontrolle über das Streaming“, erklärt die Kampagne weiter.

Entfernung der Pride-Flagge

Im Februar 2026 erließ Präsident Donald Trump eine Anordnung, die das Hissen der Pride-Flagge auf bestimmten Bundesgrundstücken, einschließlich jener des National Park Service, verbot. Die Pride-Flagge am Stonewall Monument wurde im selben Monat entfernt, aber kurz darauf von lokalen Behörden und LGBTIQ+-Aktivisten wieder ersetzt.

Das Stonewall National Monument erinnert an den Aufstand von 1969 im nahegelegenen Stonewall Inn, bei dem LGBTIQ+-Besucher einer Polizeirazzia Widerstand leisteten. Der Aufstand wird als Wendepunkt der modernen LGBTIQ+-Rechtsbewegung betrachtet. 

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