Direkt zum Inhalt
Drag-Ikone Maxi Shield stirbt an Kehlkopfkrebs
ANZEIGE

Sie wurde nur 51 Jahre alt Drag-Ikone Maxi Shield stirbt an Kehlkopfkrebs

tb - 24.02.2026 - 17:30 Uhr
Loading audio player...

Die australische Drag-Ikone und „Drag Race Down Under“-Star Maxi Shield ist im Alter von nur 51 Jahren verstorben. Das bunte Sydney verliert mit Maxi einen seiner lautesten, glamourösesten Bühnenwirbel – und die Community trauert. Maxi Shield, bürgerlich Kristopher Elliot, erlag einem monatelangen Kampf gegen Kehlkopfkrebs. Die Nachricht kam für viele Fans sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter völlig unerwartet – und sie sorgt für ein emotionales Beben in der Drag-Welt.

 

Maxi hinterlässt Glitzer und große Fußstapfen

Wenn Maxi Shield die Bühne betrat, musste jede Diskokugel mit ihr um die Wette funkeln – ob bei ihren Auftritten im Universal Sydney oder im australischen TV. Nicht nur Fans, sondern auch Kolleginnen und Kollegen wie Michelle Visage und Cynthia Lee Fontaine stimmen ein in die Lobeshymnen auf Maxi: Eine „großartige Persönlichkeit mit Herz aus Gold“, „einzigartig und inspirierend“ lauten die Stimmen aus der internationalen Drag-Szene. Maxi habe Generationen von Drag-Talenten in Sydney direkt beeinflusst, heißt es von Clubbesitzer Dillon Shaw. Kein Wunder, dass ihr Markenzeichen – ein humorvoller Mix aus Camp und Charme – besonders beim Nachwuchs Maßstäbe setzte.

 

Trauer quer durchs Netz

In den Sozialen Netzwerken überschlagen sich die Kondolenzen. Die Produktionsfirma von „Drag Race Down Under“ beschreibt Maxi als „elektrisierende Präsenz“. Weltweit posteten Drag-Stars emotionale Fotos, Erinnerungen und Anekdoten unter dem Hashtag #restinpowermaxi. Es ist eben diese Community, die nicht nur auf Maxis glitzernde Auftritte zurückblickt, sondern auch auf den offenen Umgang mit ihrer Erkrankung – ein Beispiel, das Mut macht. Von Cynthia Lee Fontaine, selbst Krebspatientin, gibt es einen bewegenden Nachruf voller Solidarität und tapferem Mut.

 

Unvergessene Queen, bleibender Einfluss

Die Lücke, die Maxi Shield hinterlässt, ist so groß wie ihre Perücken und Paillettenjacken. Ihr lange vermitteltes Gefühl von Zugehörigkeit und Lebensfreude bleibt, ebenso wie der Appell, jede Bühne zu nutzen, auch wenn sie wackelt. Sydney verliert mit ihr eine Drag-Pionierin, doch der Glamour, die Lebensfreude und Maxis laute Lacher werden noch lange nachhallen. Wer hebt jetzt das bunte Zepter, wenn Legenden gehen? Live, love, sparkle – für Maxi mehr denn je.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Uni-Rauswurf in Nigeria

Schwule Studenten exmatrikuliert

Eine nigerianische Universität hat jetzt zwei männliche Studenten wegen einer homosexuellen Beziehung von der Hochschule geworfen.
Neue Razzia in der Türkei

Festnahmen in Schwulenbar

Nach einer weiteren Razzia in einer Schwulen-Bar in Ankara sind jetzt sieben Menschen festgenommen worden. Die Behörden betonten „Sitte und Moral“.
Eklat bei Aids-Konferenz

Kritik an Trump-Regierung

Eine fehlerhafte Afrika-Karte der Trump-Regierung auf der Aids-Konferenz sorgte für Spott und neue Kritik an der US-Gesundheitspolitik.
Streit nach Statement

LSU erhöht Druck auf Pantisano

Nach Äußerungen von Alfonso Pantisano zum Islamismus fordert die Berliner LSU seine Abberufung und löst eine neue politische Debatte aus.
Debatte über Islamismus-Gefahr

CSD-Attentat verschärft Diskussion

Aktivistin Düzen Tekkal fordert nach dem Berliner CSD-Anschlag einen ehrlichen Umgang mit Islamismus und kritisiert Versäumnisse bei der Sicherheit.
Comeback von Glee

Ryan Murphy macht Fans Hoffnung

"Glee" könnte ein Comeback feiern – Serienmacher Ryan Murphy hält eine Neuauflage der Musicalserie inzwischen für denkbar.
Alltag in den Niederlanden

Anfeindungen und viel Vorsicht

Eine neue Umfrage zeigt: Viele LGBTIQ+.Menschen in den Niederlanden fühlen sich im öffentlichen Raum immer weniger sicher.
Rekord für LGBTIQ+-Rechte

Sexy Party für die gute Sache

Mit einer Rekordsumme stärkt die US-Benefizshow von Lambda Legal den juristischen Einsatz für die Rechte von LGBTIQ+-Menschen und HIV-Betroffenen.
Jugendnetzwerk Lambda

Breite Solidarität wächst

198 Organisationen fordern inzwischen den Erhalt der Förderung des Jugendnetzwerks Lambda und kritisieren die Kündigung durch das Familienministerium.