ESC-Trophäe in Scherben Zerstrümerte Nemo aus Protest die gläserne Auszeichnung?
Nachdem Nemo (26) im Dezember letzten Jahres bereits aus Protest die Eurovision Song Contest-Trophäe von 2024 an die Europäische Rundfunkunion (EBU) zurückgeschickt hatte, kursieren nun Gerüchte, dass der Pokal stark beschädigt angekommen sei. Mehrere Schweizer Nachrichten berichten, die Trophäe sei nur in Toiletten-Papier gewickelt und vollständig zersplittert bei der EBU eingegangen, Nemo habe die Trophäe demnach bewusst zertrümmert.
Protest gegen Israel-Teilnahme
Klar ist, dass Nemo den Siegespokal deswegen zurückschickte, weil die EBU in einer Generalversammlung nach Befragung aller Teilnehmerländer entschieden hatte, Israel nicht vom ESC 2026 in Wien auszuschließen. Das Glasmikrofon, das traditionell dem Sieger überreicht wird, ist für seine Zerbrechlichkeit bekannt – es ist bereits mehrfach auch bei anderen Künstlern zerbrochen. Auch Nemo selbst hatte beim Sieg einen kleinen Unfall, weswegen das Original repariert werden musste. Die Fans online fragen sich nun, ob der nicht-binäre ESC-Star von 2024 die Trophäe absichtlich wutentbrannt zertrümmert hat oder nicht.
EBU weicht Fragen aus
Auf Nachfrage nach dem Verbleib der Trophäe und den Gerüchten über das beschädigte Mikrophon gab die EBU indes nur eine ausweichende Antwort: „Wir bedauern, dass Nemo die Trophäe zurückgegeben hat, die er 2024 verdient gewonnen hat. Wir respektieren die tief empfundenen Ansichten von Nemo und er wird immer ein geschätzter Teil der Eurovision-Familie bleiben.“
Weitere Details zum Verbleib der Trophäe wurden nicht genannt. Auch Nemo stand für eine Stellungnahme auf Anfrage der Schweizer Presse bisher nicht zur Verfügung. Gerüchten zufolge könnte die EBU mit dem diesjährigen ESC in Wien auch eine neue, stabilere Trophäe vorstellen, die nach dem bereits vollzogenen Logo-Wechsel des Wettbewerbs ebenso angepasst wurde. Ob diese wirklich widerstandsfähiger ist, wird sich jedoch erst noch zeigen müssen.