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Sängerin spricht über Angst New York: Stalker von Billie Eilish bei Zugunfall getötet

Von tb - 30.03.2026 - 20:00 Uhr
Stalker von Billie Eilish bei Zugunfall getötet
Foto: © IMAGO / ZUMA Press Wire
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Im Fall um einen Stalker, der Popstar Billie Eilish bedrohte, gibt es nun eine kuriose wie tragische Wendung, denn der 30-Jährige wurde tödlich von einem Zug erfasst. Der Mann, der einst weltweit für Schlagzeilen sorgte, weil er Popstar Billie Eilish in Los Angeles bedrohte, ist in der Gegend von Westbury auf Long Island, New York, ums Leben gekommen. Prenell Rousseau wurde laut Polizei am frühen Morgen des 25. März beim Joggen auf oder in der Nähe der Bahngleise von einem Zug erfasst. Die Behörden gehen von einem tragischen Unfall aus und schließen ein Fremdverschulden aus.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Prenell Rousseau starb am 25. März 2026 in Westbury, Long Island, durch einen Zugunfall.
  • 2020 hatte Billie Eilish eine gerichtliche Verfügung gegen Rousseau erwirkt.
  • Amtliche Stellen gehen von einem Unfall ohne Fremdverschulden aus.

 

Restriktionszonen und Gerichtsbeschluss

Rousseau war 2020 in das Visier der Medien geraten, nachdem er mehrfach unangemeldet am Haus von Billie Eilish und ihrer Familie aufgetaucht war – ein Verhalten, das ihn direkt ins Gericht führte. Ein Richter in Los Angeles ordnete daraufhin eine einstweilige Verfügung an, die Rousseau auf mindestens 200 Meter Abstand zur Sängerin und ihrer Familie verpflichtete. Laut damaligen Gerichtsunterlagen hatte Rousseau Eilishs Grundstück binnen weniger Tage sieben mal betreten, dabei einen Buchclub auf der Veranda improvisiert und sich partout nicht vertreiben lassen. Die Anspannung in der Familie Eilish war so groß, dass der Vater immer wieder persönlich zur Tür musste, um Rousseau wegzurufen.

 

Sängerin spricht über Angst und Schutzmaßnahmen

Die Ereignisse führten dazu, dass Billie Eilish sich in Interviews offen zu ihren Erfahrungen mit Belästigungen äußerte. Gegenüber der Irish Times erklärte sie 2021: „Ich habe Menschen, die mir etwas antun wollen... Ich bin nicht gern allein.“ In der Folge ließ sich die Grammy-Gewinnerin mehrfach restriktive Auflagen gegen verschiedene Stalker und ungebetene Gäste ausstellen. Sicherheitsmaßnahmen am Haus der Familie wurden deutlich erhöht, nachdem Rousseau den Anfang gemacht hatte.

 

Ermittlungen laufen – Unfallursache unklar

Die örtliche Polizei auf Long Island geht nach bisherigen Ermittlungen von einem Unfall aus. Rousseau soll sich im Bereich der Schienen aufgehalten haben, als er von einem Zug erfasst wurde. Konkrete Hinweise auf ein Fremdverschulden sind nach offiziellen Angaben nicht vorhanden. Ob es sich um eine Unachtsamkeit, eine Verkettung unglücklicher Umstände oder gesundheitliche Probleme handelte, wollen die Ermittler noch klären.

Ganz gleich, wie schillernd der Alltag von Weltstars wie Billie Eilish ist – manche Kapitel enden völlig unerwartet und geben dennoch Anlass, über die Schattenseiten des Ruhms nachzudenken. Für Eilish bleibt die Hoffnung, dass sich wenigstens dieser Teil ihrer Sicherheitsgeschichte nun endgültig erledigt hat.

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