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Schlechte Vorverkaufszahlen Grund? ESC-Tour überraschend 2026 verschoben

Von kw - 16.02.2026 - 19:30 Uhr
ESC-Tour überraschend 2026 verschoben
Foto: © Eurovision.com
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Die für Sommer 2026 geplante erste offizielle Live-Tour des Eurovision Song Contest ist überraschend verschoben worden. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) gab bekannt, dass „unvorhergesehene Schwierigkeiten“ das Event stoppen: Zehntausende Fans stehen vor leeren Hallen, bereits gekaufte Tickets werden zurückerstattet. Die Tour sollte Station in zehn Städten machen, darunter Hamburg, Köln, Zürich und Stockholm, und somit ein zentrales Element der Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen des Wettbewerbs darstellen.

 

Unerwarteter Rückschlag für Jubiläumstour

Die EBU erklärte, dass trotz aller Bemühungen von Organisationsteam, Veranstaltern und Produzierenden die Hindernisse nicht überwunden werden konnten. Hintergründe zur Absage bleiben unklar, doch aktuellen Berichten zufolge blieb der Ticketverkauf in vielen Städten weit hinter den Erwartungen zurück. In Sozialen Netzwerken kursierten Sitzpläne, die auf zahlreiche leere Plätze hindeuteten – ein mögliches Signal für geringe Nachfrage, die wohl auch auf gestiegene Ticketpreise ab etwa 72 Pfund zurückzuführen ist. Gleichzeitig sind finanzielle und logistische Herausforderungen bei Großveranstaltungen zuletzt europaweit gewachsen, wie Brancheninsider bestätigen.

 

Spannungen rund um ESC 2026

Die Absage trifft den ESC in einer Phase ohnehin erhöhter Anspannung: Fünf Länder – darunter Irland, Spanien und die Niederlande – boykottieren dieses Jahr den Wettbewerb. Hintergrund ist die umstrittene Teilnahme Israels, gegen die im Vorfeld zahlreiche Künstlerinnen und Künstler protestierten und Trophäen zurückgaben. Die EBU hält dennoch an einem hochkarätigen ESC-Finale im Mai in Wien fest und sichert zu, die Show mit gewohntem Aufwand durchzuführen.

Im Statement betont die EBU das Ziel, die Konzertreihe künftig nachzuholen, wenn die Voraussetzungen für ein „Weltklasse-Erlebnis“ gegeben sind. Künstlerinnen und Künstler wie Gordi, Johnny Logan, Katrina and the Waves oder Verka Serduchka, die für die Tour eingeplant waren, äußerten bislang keine Stellungnahmen zur Verschiebung.

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