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Barry Manilow fürchtet nach Lungen-OP um seine Stimme

Neues Album trotz Heilung Barry Manilow fürchtet nach Lungen-OP um seine Stimme

tb - 03.06.2026 - 15:30 Uhr
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Barry Manilow hat nach einer Krebsoperation an der Lunge öffentlich gemacht, dass er um seine Stimme und damit um seine Karriere fürchtet. Der 82-jährige amerikanische Sänger, bekannt durch Welthits wie "Mandy" und "Copacabana", sprach erstmals im US-Fernsehen über die gravierenden Folgen des Eingriffs. Seine Offenheit lenkt die Aufmerksamkeit auf das sensible Thema: Wie gehen berühmte Künstlerinnen und Künstler mit existenziellen gesundheitlichen Rückschlägen um, wenn ihre berufliche Identität an eine einzige Fähigkeit gebunden ist?

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Barry Manilow musste sich einer Entfernung eines Teils seines linken Lungenflügels wegen Krebs unterziehen.
  • Nach der Operation fiel ihm auf, dass seine Stimme nach einem ersten Soundcheck nicht wieder zu erkennen war.
  • Am 5. Juni 2026 erscheint sein neues Album, zudem plant er Auftritte und eine erneute Konzertreihe in Las Vegas.
  • Er wurde im November 2025 durch Zufall im Rahmen einer Hüftuntersuchung auf den Tumor aufmerksam.
  • Trotz des Eingriffs fühlt er sich körperlich insgesamt gut, die Genesung dauert jedoch länger als erwartet.

 

Offener Umgang mit gesundheitlichen Ängsten

Barry Manilow hat in der Sendung „Good Morning America“ konkret geschildert, wie sehr die stimmlichen Veränderungen für ihn ein Schock sind. Bei seinem ersten Soundcheck nach der Operation, die in einem US-Krankenhaus durchgeführt wurde, habe er nach eigenen Angaben seine Stimme selbst nicht erkannt. Direkt sagte der Grammy-Gewinner:

"Meine Stimme – ich weiß nicht, ob sie wiederkommt."

Diese Worte zeigen, wie tief die Sorge um seine Gesangskarriere sitzt – ein Aspekt, der gerade im amerikanischen und britischen Entertainment-Geschäft selten so offen angesprochen wird. Fachleute bestätigen, dass Eingriffe an der Lunge gravierende Auswirkungen auf Stimme und Atemtechnik haben können, besonders bei älteren Menschen.

 

Karrieren an der Grenze

Manilows Ankündigung, trotz der unsicheren Situation weiterhin das neue Album „What a Time“ und große Live-Pläne zu verfolgen, ist bemerkenswert und gibt Einblick in die Mechanik des Medienbetriebs. Der Druck zur öffentlichen Normalität, gerade bei bekannten Künstlerinnen und Künstlern, spiegelt sich in seiner Entschlossenheit wider: Er will schon bald wieder auf der Bühne stehen – ausgerechnet in Las Vegas, wo seine Shows Kultstatus besitzen. Dass Karrieren häufig auf dem Zugang zu Stimme oder physischer Präsenz beruhen, zeigt sich hier in besonderer Deutlichkeit und wirft ein Schlaglicht auf die Verletzlichkeit des Showbusiness.

 

Ursachen und medizinischer Hintergrund

Der Tumor wurde laut Manilow bei einer Routine-MRT im Zusammenhang mit einer Hüftuntersuchung entdeckt, nachdem er kürzlich eine Bronchitis überstanden hatte. Die Krebsoperation fand am linken Lungenflügel statt und verlagerte die Aufmerksamkeit medial von seiner Musik auf seine Gesundheit. In Interviews betonte Manilow, dass er sich trotz der Operation als „einen der Glücklichen“ sehe – nicht zuletzt, weil der Krebs rechtzeitig bemerkt wurde. Der Genesungsprozess ist jedoch, wie auch bei anderen älteren Patientinnen und Patienten mit Lungenoperationen dokumentiert, besonders langwierig und fordert von Betroffenen eine grundlegende Anpassung.

 

Wie geht es weiter für Barry Manilow?

Manilow hat angekündigt, schon in Kürze auf die Bühne zurückkehren zu wollen und sieht seinem ersten Auftritt nach der Operation mit großer Spannung entgegen. Das öffentliche Interesse an seiner gesundheitlichen Entwicklung bleibt hoch, da die Frage der Stimmentwicklung auch einen Präzedenzfall für andere alternde Künstlerinnen und Künstler darstellt. Die Musikbranche und die Medienwelt beobachten nicht nur, wie Barry Manilow als Person mit dieser Krise umgeht, sondern auch, welche Rolle Authentizität und Verletzlichkeit künftig im Selbstmarketing von Pop-Ikonen spielen werden.

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