Penisgate bei Olympia Besondere Vermessung der Intimregion von Athleten
Der Intimbereich der Skispringer wird bei den heute startenden Olympischen Winterspielen in Italien einer strengeren Kontrolle unterzogen. Hintergrund sind Manipulationen sowohl an Skianzügen wie mutmaßlich auch am Penis einzelner Athleten selbst, die bereits während der Skisprung-Weltmeisterschaften 2025 für Aufsehen gesorgt hatten – zur Freude vieler schwuler Sportfans.
Die Größe ist doch entscheidend
Im vergangenen Jahr wurden bei den Weltmeisterschaften in Trondheim (Norwegen) mehrere Mitglieder des norwegischen Skisprung-Teams disqualifiziert und gesperrt, nachdem entdeckt worden war, dass der Schrittbereich ihrer Skianzüge verändert worden war, um ihnen einen unfairen aerodynamischen Vorteil zu verschaffen.
Durch das Einfügen zusätzlicher Stoffe in den Schrittbereich der Anzüge wurde die Oberfläche vergrößert, sodass längere Sprungweiten erzielt werden konnten. Eine Studie vom Oktober 2025 kam dabei zu dem Schluss, dass bereits eine Erweiterung des Stoffes um einen einzigen Zentimeter den Flug eines Skispringers um bis zu 2,8 Meter verlängern kann. Die Größe ist also doch entscheidend – aber das wussten viele schwule Männer auch bereits.
Penisverdickung vor Wettbewerb?
In anderen Fällen wird vermutet, dass Skispringer sogar Hyaluronsäure in ihre Penisse injiziert haben mit dem gleichen Ziel – was macht man nicht alles für einen Platz auf dem Treppchen. Der Vorfall, der unter dem Spitznamen „Penisgate“ bekannt wurde, hat inzwischen sogar die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) auf den Plan gerufen, um den Verdacht genauer zu untersuchen. Eindeutige Beweise gibt es allerdings bisher nicht und sind überdies selbst dann schwierig zu erbringen, wenn ein Athlet sich tatsächlich gespritzt hat – einerseits ist Hyaluronsäure keine illegale Droge, die im Blut nachweisbar ist, andererseits müsste man von jedem Skispringer die vorherige Penisgröße und Penisdicke wissen, um beim Sprung Vergleiche anstellen zu können.
Genauer Blick auf die Beule
Nichtsdestotrotz wurden daher für die heute startenden Olympischen Winterspiele strenge neue Regeln eingeführt. So sollen künftig Skianzüge überprüft, 3D-Messungen vorgenommen und manipulationssichere Mikro-Chips angebracht werden, um zu verhindern, dass Athleten in Zukunft versuchen, sich auf unfaire Weise Vorteile zu verschaffen. Anders ausgedrückt: Das beste Stück der Athleten wird millimetergenau gescannt und vermessen. „Es gab schon in der Vergangenheit Disqualifikationen, viele sogar. Das gehört zu diesem Sport dazu. Aber so dreiste Versuche, die Regeln zu umgehen, wie in diesen Fällen, sind neu“, so Bruno Sassi, Sprecher des Internationalen Skiverbandes (FIS).